Maskottchen

Karlchen - der Biber

Am 3. September 2011 wurde mit dem ersten Heimspiel der HSG Wetzlar nicht nur der Saisonstart eingeläutet, sondern auch "endlich" das Geheimnis um das neue HSG-Maskottchen gelüftet: Als Wetzis Amtsnachfolger präsentierte sich ein flauschiger, blauer Biber, der direkt zum Auftakt gemeinsam mit den Golden Spirit Cheerleader eine heiße Sohle auf’s Hallenparkett legte. Mit gekonnten Schritten und einer tollen Luftgitarren-Show, hauchte der Künstler und Entertainer Ichmael (Michael Rogalla) dem blauen Glücksbringer sprühendes Leben ein. Der Akrobatikbegabte Ichmael zeigte sich vom neuen Kostüm begeistert. Kein Wunder: Ist die neue Biberhaut doch um einiges leichter und bequemer zu tragen als das alte, dicke Tigerfell und bietet somit auch erheblich mehr Bewegungsfreiheit.

Die Kostümfrage war jedoch nur einer der Gründe, warum die HSG Wetzlar sich dazu entschloss, den „alten“ Wetzi in den wohlverdienten Ruhestand zu entlassen. Der Bundesligist suchte auch nach einer Figur, die die Werte Spieleifer, Teamgeist und Kampfbereitschaft noch stärker repräsentiert als der Tiger, der letztlich ja ein Einzelkämpfer ist. „Die Wahl fiel also keineswegs zufällig auf den Biber, der mit großer Ausdauer und Fleiß, in perfekter Teamarbeit und mit dem nötigen Biss beachtliche Arbeit leistet“, so Björn Seipp, Geschäftsführer der HSG Wetzlar.

Produziert wurde das Biber-Kostüm in den bekannten Matoart-Studios in Köln, in deren Werkstätten auch Berühmtheiten wie „Goleo“ (WM-Maskottchen 2006), die „Maus und der Elephant“ (Die Sendung mit der Maus) oder das „TV-Sandmännchen“ ihr flauschiges Pendant erhielten.

Glücklicherweise fand sich mit der Zimmerei- und Bedachungs-GmbH Kai Laumann aus Wettenberg ein handballbegeisterter Sponsor, der die gesamten Finanzierung rund um die Geburt des HSG-Bibers übernahm, so dass die Vereinskasse nicht mit einem einzigen Cent belastet werden musste und das Projekt noch rechtzeitig zum Saisonstart realisiert werden konnte.

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