30-facher Nationalspieler kommt von TuSPO Obernburg und erhält Zweijahres-Vertrag Abschied von Vladan Krasavac Beim Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar wird es ab der kommenden Saison 2010/2011 einen Personalwechsel im Tor geben! Die Mittelhessen haben heute den 30-fachen slowakischen Nationaltorhüter Miloš Hačko verpflichtet. Der 35jährige wechselt vom Süd-Zweitligisten TuSPO Obernburg an die Lahn, wo er einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2012 unterzeichnet hat.
„Miloš gehört seit Jahren zu den besten Zweitliga-Torhütern in Deutschland und hatte deshalb auch einige interessante Angebote höherklassiger Vereine vorliegen. Es macht uns froh und stolz, dass er sich letztlich für unseren Verein entschieden hat“, so der sportliche Leiter der Wetzlarer, Rainer Dotzauer über den 1,95 Meter großen Slowaken, der seit dem Jahr 2005 für Obernburg aktiv war und in dieser Zeit über 150 Spiele für die Bayern absolvierte. „Miloš ist die personifizierte Nichtabstiegsgarantie der Obernburger. Er verfügt über hervorragende Reflexe und ist ein echter Siebenmeter-Killer.“
Keine Vertragsverlängerung mit 38jährigem Serben Vladan Krasavac
Hacko wird bei der HSG Wetzlar Torhüter Vladan Krasavac ersetzen. Der zum Saisonende auslaufende Vertrag des 38jährigen Serben wird nicht verlängert. „Wir haben ihm unsere Entscheidung dieser Tage mitgeteilt und entsprechend begründet“, verrät Wetzlars Trainer Michael Roth. „Vladan ist bei der HSG Wetzlar vor anderthalb Jahren eingesprungen, als sich Zoran Djordjic verletzte und hat seitdem einen guten Job gemacht. Uns war es nun aber wichtig, ab der kommenden Saison neue Impulse auf der Torhüter-Position zu setzen. Dafür ist Miloš Hačko genau der richtige Mann. Er verfügt über die nötige Erfahrung und Klasse. Zudem ist er ein echter Teamplayer, der zusammen mit Nikolai Weber ein erfolgreiches Torhüter-Gespann bilden wird.“ Hačko wird ab der kommenden Spielzeit das Trikot mit der Rückennummer 12 tragen.
Hačko: „Mein Wechsel zur HSG basiert auf mehreren Gründen!“
„Ich freue mich auf die neue Saison und meine neue Aufgabe in Wetzlar“, sagt der zweifache Familienvater Miloš Hačko. „Der Wechsel nach Wetzlar hat mehrere Gründe. Zum einen möchte ich gerne in der derzeit stärksten Liga der Welt spielen und das in einer engagierten und intakten Mannschaft. Des Weiteren spielt mein guter Freund Daniel Valo in Wetzlar, von dem ich bislang nur Gutes über den Verein und das familiäre Umfeld gehört habe. Besonders geschwärmt hat er über die Atmosphäre, die bei den Heimspielen in der schicken RITTAL Arena herrscht. Ich war selbst bei einigen Partien zu Gast und freue mich schon drauf, vor dieser stimmungsgewaltigen Zuschauerkulisse zu spielen. Entscheidend für meine Zusage waren jedoch die guten Gespräche mit den HSG-Verantwortlichen, allen voran Trainer Michael Roth, zu dem ich schon seit Jahren einen guten Kontakt habe und den ich für einen hervorragenden Coach halte.“
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