| HSG Wetzlar fordert Flensburg: „Dürfen uns keine mentale Schwäche erlauben!“ |
| Mittwoch, den 03. März 2010 um 07:11 Uhr |
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Junge Lahnstädter hoffen bei „Mission impossible“ auf große Fan-Unterstützung
Geknickt, enttäuscht und zum Teil auch über eigene Leistung entsetzt waren die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar am vergangenen Wochenende aus dem ostwestfälischen Lemgo zurückgekehrt. „Das war schon eine deftige Schlappe, die, in der Art und Weise wie sie zu Stande gekommen ist, sehr an unseren Nerven gezehrt hat“, blickt HSG-Kreisläufer Gregor Werum nur ungern zurück. „Wir haben uns nach neun Minuten den Schneid abkaufen lassen und sind kollektiv in ein Loch gefallen. So etwas ist unentschuldbar und darf uns nicht noch einmal passieren – vor allem nicht am Sonntag im Heimspiel gegen das Spitzenteam aus Flensburg!“Neue Anwurfzeit des Heimspiels gegen den EHF-Pokal-Teilnehmer ist am Sonntag, den 7. März 2010 um 15.00 Uhr. Geleitet wird die Partie von den Elitekader-Schiedsrichtern Christoph Immel (Moers) und Ronald Klein (Mühlheim/Ruhr). Wiedersehen mit Petar Djordjic Das Team aus der drittnördlichsten Stadt Deutschlands rangiert in der TOYOTA Handball-Bundesliga aktuell auf dem dritten Tabellenplatz und hat die letzten vier Ligaspiele in Folge gewonnen. Allerdings musste der neue Arbeitgeber des ehemaligen Wetzlarer Youngster Petar Djordjic bereits vier Auswärtsniederlagen in dieser Saison hinnehmen. Unter anderem zogen die Spieler um den schwedischen Coach Per Carlén in Göppingen, Großwallstadt und Lübbecke den Kürzeren. Roth: „Flensburg bestraft Offensivfehler gnadenlos!“ „Nach dem aktuellen Tabellenstand und unserem schwachen Auftreten in Lemgo müsste man eigentlich meinen, dass wir chancenlos sind“, so HSG-Coach Michael Roth, der seiner jungen Mannschaft aber durchaus Chancen einräumt. „In unserer Position haben wir gelernt, mit Negativerlebnissen um zu gehen. Wir werden die Fehler offen ansprechen und per Video analysieren. Damit ist das Thema dann auch vom Tisch und die volle Konzentration gilt dem Heimspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt. Ich verlange von meinen Spielern, dass sie sich vor den eigenen Fans zerreißen und gegen Weltklasse-Spieler wie Oskar Carlén, Lasse Boesen oder Lars Christiansen um jeden Zentimeter Hallenboden kämpfen. Es gilt mannschaftlich geschlossen aufzutreten und vor allem im Angriff das eigene Ego zurück zu stellen. Offensivfehler oder unkonzentrierte Abschlüsse werden von Flensburg nämlich gnadenlos bestraft. Deshalb erwarte ich volle Konzentration und hundertprozentigen Einsatz. Eines ist klar: Je länger wir die Partie offen gestalten können, umso größer wird unsere Möglichkeit eventuell für eine Überraschung sorgen zu können.“ Ein kleines Fragezeichen steht für Sonntag noch hinter dem Einsatz des slowakischen Rückraumspielers Daniel Valo, der sich in Lemgo eine Wadenverletzung zugezogen hat. Ansonsten kann Trainer Roth im DSF-Internet-Livespiel personell aus dem Vollen schöpfen. Dotzauer hofft auf Hilfe des Publikums! Dass die HSG Wetzlar gegen die Fördestädter nicht im Vorhinein auf verlorenem Posten steht, lässt auch ein zurückschweifender Blick in die vergangene Saison erkennen. Damals hatten die Grün-Weißen die Norddeutschen nach 60 hart umkämpften Handballminuten am Rande einer Niederlage und konnten sich letztlich über ein 27:27-Unentschieden gegen den großen Favoriten freuen. „Das war damals ein Klasse-Spiel mit zwei Gewinnern, nämlich unserer Mannschaft, die sich den Punkt mehr als verdient hatte, und den Zuschauern. Ich hoffe, dass wir am Sonntag mit Hilfe unseres tollen Publikums erneut für eine Sensation sorgen können“, so der sportliche Leiter der Wetzlarer, Rainer Dotzauer. |
















Geknickt, enttäuscht und zum Teil auch über eigene Leistung entsetzt waren die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar am vergangenen Wochenende aus dem ostwestfälischen Lemgo zurückgekehrt. „Das war schon eine deftige Schlappe, die, in der Art und Weise wie sie zu Stande gekommen ist, sehr an unseren Nerven gezehrt hat“, blickt HSG-Kreisläufer Gregor Werum nur ungern zurück. „Wir haben uns nach neun Minuten den Schneid abkaufen lassen und sind kollektiv in ein Loch gefallen. So etwas ist unentschuldbar und darf uns nicht noch einmal passieren – vor allem nicht am Sonntag im Heimspiel gegen das Spitzenteam aus Flensburg!“





