Suche

  • Sponsoren
  • Sponsoren
  • Sponsoren
  • Sponsoren
  • Sponsoren
  • Sponsoren
  • Sponsoren
  • Sponsoren
  • Sponsoren
  • Sponsoren
bestellform
charity
charity
rmv_auskunft

Anmelden



 

content_banner

Handball-Erstligist HSG Wetzlar startet Kampagne „Mein Herz für Mittelhessen“!
Sonntag, den 30. Mai 2010 um 12:57 Uhr
Zusammenarbeit im Bereich Integration mit der Stadt Wetzlar geplant

Im Rahmen des heutigen letzten Heimspiels der laufenden Bundesligasaison gegen den hessischen Ligakonkurrenten MT Melsungen hat die HSG Wetzlar bei einem Pressegespräch in der Loge der Rittal Arena erstmals die Kampagne „Mein Herz für Mittelhessen“ vorgestellt , die zur neuen Saison gestartet werden soll. In Anwesenheit des Stellvertretenden Hessischen Ministerpräsidenten und Hessischen Integrationsministers, Jörg-Uwe Hahn, informierten Manfred Thielmann, HSG Wetzlar, und der Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar, Wolfram Dette, über die geplante Zusammenarbeit beim Thema Modellregion Integration Wetzlar.

„Mit der Kampagne „Mein Herz für Mittelhessen“ bündeln wir künftig verschiedene soziale Projekte unter einem sportlichen Dach“, so erläuterte Manfred Thielmann die Idee der Kampagne. „Ziel der Kampagne ist es, mit dem Sport als Motor und vielen kleinen und großen regionalen „Herz-Partnern“ das Gemeinschaftsgefühl in der Region Mittelhessen zu stärken, Verantwortung für sozial benachteiligte  Menschen zu übernehmen und insbesondere das Zusammenleben mit den Menschen anderer Kulturen weiter zu fördern. Unter dem Motto „Sie tun Gutes und wir reden darüber“ werben wir bei den Menschen für „Herz-Partnerschaften“ als Bekenntnis zur Region. Privatpersonen können sich bereits mit 50 Euro engagieren, Unternehmen leisten einen Jahresbeitrag von 250 Euro. Ab Sommer werden wir mit Plakaten und Werbeaktionen in die Öffentlichkeit gehen und die Menschen durch Mitmachaktionen und Sportangebote für die Kampagne begeistern und mit ihnen kommunizieren“, so Thielmann weiter.

In Planung sind zunächst folgende Projekte:

1.   Nachtsportangebot zwischen 21:00 – 24:00 Uhr für Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahren .Gemeinsam mit Nachwuchsspielern aus dem Leistungszentrum Mittelhessen erhalten Jugendliche einmal pro Monat ein sinnvolles Sport- und Freizeitangebot. Die Profispieler der HSG Wetzlar werden die Veranstaltungen regelmäßig besuchen.

2.   Einkommensschwachen Familien ermöglichen wir das Erlebnis bei einem Sportevent in der Handballbundesliga und lassen sie so am gesellschaftlichen Leben teilhaben. In Kooperation mit Schulen und sozialen Einrichtungen stellen wir kostenlose Tickets für einen Familienausflug zu den Heimspielen der HSG Wetzlar bereit.

3.   Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien können Handball-Schnupperkurse im Leistungszentrum Mittelhessen kostenfrei besuchen. Bei Interesse erhalten diese Kinder eine kostenlose Vereinsmitgliedschaft für ein Jahr. Talentierten Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren bieten wir zur Förderung ihrer weiteren sportlichen Entwicklung ein wöchentliches Training unter professioneller Anleitung.

Im Rahmen der Kampagne wird sich die HSG Wetzlar und das Leistungszentrum Mittelhessen (LZMH) insbesondere dem Thema Integration annehmen. „Wir haben Herrn Oberbürgermeister Dette angeboten, die Stadt Wetzlar bei ihrem Projekt Modellregion Integration aktiv zu unterstützen. Mit unseren Aktionen und Angeboten wollen auch wir als Sport einen Beitrag leisten für erfolgreiche Integrationsarbeit in Mittelhessen und die vielen innovativen Ideen der Stadt Wetzlar ergänzen. Wir wissen, dass der Sport einen hervorragenden Rahmen bietet, Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zu integrieren und ein harmonisches Miteinander in der Gesellschaft zu fördern. Dieses Potential des Sports wollen wir mit unserer Kampagne Ziel führend nutzen“, so Thielmann. „Entscheidend für den Erfolg unserer Anstrengungen ist, dass wir die Zielgruppe erreichen.“

Hierbei werden zwei Ansätze verfolgt:

  1. Die HSG Wetzlar wird gezielt jugendliche Handballerinnen und Handballer mit Migrationshintergrund in den Vereinen ansprechen und sie für das Nachtsportprojekt begeistern. Der Verein wird sie als Betreuer in das Projekt und die Arbeit des Leistungszentrum Mittelhessen einbinden und sie zu „Botschaftern“ und Multiplikatoren in ihren „Communities“ machen.
  1. Die HSG Wetzlar installiert einen Arbeitskreis „Integration und Sport“, der als Brückenbauer zwischen den Kulturen fungiert und gemeinsam mit uns Wege erarbeitet, wie Menschen mit Migrationshintergrund in der Region bestmöglich erreicht werden können. Diese Aufgabe werden die Verantwortlichen mit einem kleinen Kreis sport-affiner ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger entschlossen angehen, auch wenn die Verantwortlichen wissen, dass dies nicht kurzfristig gelingen wird.

Thielmann betonte in diesem Zusammenhang, dass es der HSG Wetzlar bei all ihren Aktionen jedoch immer um die Integration aller sozial benachteiligten Menschen in der Region gehe. „Mit unseren Projekten möchten wir – die HSG Wetzlar und das Leistungszentrum Mittelhessen – den vielen begeisterten Fans und Menschen in der Region etwas zurückgeben. Ich bin daher sehr froh, dass wir mit Sascha Schnobrich einen Geschäftsführer haben, der mit innovativen Ideen die Projekte mit viel Elan vorantreibt und dabei auch neue Wege geht. Nach den turbulenten letzten Monaten werden wir die Ligapause dazu nutzen, unsere neuen Projekte vorzubereiten und mit neuem Schwung in die 13. Handball-Bundesliga-Saison zu starten. Dabei setzen wir auch auf die Unterstützung der Medien, um die Kampagne und das Thema Integration zum Erfolg zu führen“, so Thielmann abschließend.

Oberbürgermeister Wolfram Dette begrüßte die Initiative der HSG Wetzlar, das Modellprojekt Integration Wetzlar mit eigenen Aktionen zu unterstützen. „Wir sind als Stadt Wetzlar sehr stolz, als eine von sechs Modellregionen Integration von der Hessischen Landesregierung ausgewählt worden zu sein. Dass wir nun so prominente Unterstützung durch den Handballbundesligisten HSG Wetzlar erhalten, freut

uns außerordentlich, denn wir sind uns der Bedeutung des Sports beim Thema Integration sehr bewusst“, so OB Dette. Für die Stadt Wetzlar bedeute die Zusammenarbeit ein Imagegewinn, auch über die Stadtgrenzen hinaus. Angesichts eines Migrationsanteils von rund 25 % an der Gesamtbevölkerung in Wetzlar wirke die Bündelung der Kräfte zur Förderung der Integration positiv für ganz Wetzlar. Menschen aus 99 Nationen haben Wetzlar als ihre neue Heimat gewählt und für diese Mitbürgerinnen und Mitbürger haben die gemeinsamen Anstrengungen beim Thema Integration eine positive Signalwirkung, so Dette weiter. Die Stadt könne insbesondere von den vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten des Sports profitieren. „Anders als die Politik kann der Sport die Menschen sehr viel direkter und emotionaler ansprechen und sie für eine Sache gewinnen. Wenn dies gelingt, dann hätten wir alle gewonnen. Im Gegenzug verfügt die Stadt über langjährige Erfahrungen mit Integrationsprojekten, die wir dem Sport gerne weitergeben. Im Namen der Stadt Wetzlar danke ich den Verantwortlichen bei der HSG Wetzlar für ihre Unterstützung und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und einen regen Erfahrungsaustausch“, so Dette abschließend.

Der Stellvertretende Hessische Ministerpräsident und Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn zeigte sich sehr erfreut über den positiven Zuspruch, den das von ihm initiierte Projekt „Modellregion Integration“ erfahre. „Ich freue mich sehr über die Initiative der HSG Wetzlar, Herrn OB Dette und die Stadt Wetzlar als eine von sechs Modellregionen Integration mit eigenen Aktionen zur Förderung der Integration zu unterstützen. Als sportbegeisterter Mensch weiß ich, wie groß das integrative Potential des Sports ist und wie wichtig sportliche Vorbilder insbesondere für Jugendliche sind. Die Wetzlarer Handballbundesligisten sind in Hessen der erste Profisportclub, der sich für das Projekt Modellregion Integration engagiert und das ist ein besonderes Lob wert. Für die Arbeit der Hessischen Landesregierung und besonders für mich persönlich ist dies ein gutes Signal dafür, dass wir mit unserem Projekt auf dem richtigen Weg sind. Die Idee, modellhafte Ansätze für erfolgreiche Integrationsarbeit zu entwickeln und diese anderen Kommunen weiterzugeben, wird in Wetzlar nun um eine Facette bereichert und mit „sportlichem“ Leben gefüllt. Hier wird das grundsätzliche Ziel der Integration mit einem besonderen regionalen Engagement verbunden, das für die Menschen und die gesamte Region positiv wirken wird“, so Minister Hahn. Im Namen der Hessischen Landesregierung bedankte sich der Minister bei beiden Partnern – den Verantwortlichen und Spielern der HSG Wetzlar und der Stadt Wetzlar – für ihre gemeinsamen Anstrengungen für erfolgreiche Integrationsarbeit als eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft.

zurück

 

Nächstes Spiel

Fr., 10. Sep 2010 19:45 Uhr
HSG
HSG
: Hamburg
Hamburg

   präsentiert von:


rosbacher

Letztes Spiel

Fr., 03. Sep 2010
TVG
TVG
23:22 HSG
HSG

Veranstaltungen

<<  September 2010  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
    1  2  3  4  5
  6  7  8  91112
131415161719
202122232426
27282930   

Matchwinner

präsentiert von:

Oscar Carlen
25.08.10

Newsletter abonieren



Empfange HTML?

 
first art Werbeagentur

JavaScript ist deaktiviert!
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen Sie einen JavaScript-fähigen Browser.