| Erklärung von Rainer Dotzauer |
| Montag, den 14. Juni 2010 um 18:04 Uhr |
Die Presseberichterstattung über die HSG Wetzlar hat mich dazu bewogen, heute persönlich zu den vielen Spekulationen und Schuldzuweisungen in den letzten Monaten Stellung zu nehmen.Die Schieflage der HSG Wetzlar ist nicht über Nacht entstanden, sondern war ein schleichender Prozess, dem in den letzten sechs Monaten nun endlich konstruktiv und unmissverständlich Einhalt geboten wurde. Am Ende dieses steinigen Wegs standen zwei zentrale Ergebnisse: Das sportliche Ziel „Klassenerhalt“ und das wirtschaftliche Ziel „Lizenz ohne Auflagen“ wurden erreicht. Darüber bin ich überaus froh und danke denen, die es in einen gemeinsamen Kraftakt ermöglicht haben: Aufsichtsrat, Beirat, den beteiligten Hausbanken, den Sponsoren, der Stadt Wetzlar und nicht zuletzt unseren Fans. Ich blicke auf zwölf Jahre 1. Bundesliga zurück und weiß, dass die Arbeit von Anfang an schwer war und die Anforderungen an die Lizenzclubs immer weiter gestiegen sind. Die Bundesliga verlangt heute ein professionelles Management und klare Strukturen. Hier sind erste Grundsteine gelegt und ich bin froh, mit Sascha Schnobrich einen Mann für die HSG gewonnen zu haben, der jung und dennoch erfahren ist und diesen Anforderungen gerecht wird. Ich rechne es ihm hoch an, dass in der Krise mit angepackt und die grün-weiße Familie mit gerettet hat. Wir alle müssen nun die Größe haben, mit der Vergangenheit abzuschließen und gemeinsam in eine neue Ära zu starten. Es ist mir ein persönliches Anliegen, dass wir dabei nie unsere Wurzeln vergessen und Jugend- und Nachwuchsarbeit immer in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen. Ich glaube an eine positive Zukunft der HSG Wetzlar und wünsche mir, dass wir künftig alle an einem Strang ziehen. Rainer Dotzauer, HSG Wetzlar Diese Meldung wurde am 12. Juni 2010 in der Wetzlarer Neuen Zeitung veröffentlicht. |
















Die Presseberichterstattung über die HSG Wetzlar hat mich dazu bewogen, heute persönlich zu den vielen Spekulationen und Schuldzuweisungen in den letzten Monaten Stellung zu nehmen.





