Gala-Auftritt der HSG Wetzlar U23

Bildquelle: Archiv HSG Wetzlar

Nachwuchs

Klimpke-Sieben gewinnt 29:16 bei Drittliga-Absteiger MSG Umstadt/Habitzheim

Die HSG Wetzlar U23 hat in der Handball-Oberliga auf beeindruckende Art und Weise die Tabellenführung verteidigt und beim Drittliga-Absteiger MSG Umstadt/Habitzheim einen 29:16 (12:7)-Erfolg gefeiert. Ebenfalls freuen konnte sich die Oberliga-Mannschaft der U17, die beim TV Gelnhausen einen 22:18-Sieg einfahren konnte. Weniger Grund zur Freude hatte hingegen die U19 in der Jugendbundesliga. Bei der HSG Hanau gab es eine 22:28-Niederlage.

MSG Umstadt/Habitzheim – HSG Wetzlar U23 16:29 (7:12): „Wir wussten um die Umstädter Stärke aus dem Rückraum, weswegen es wichtig war, frühzeitig an den Spielern dran zu sein. Das ist uns hervorragend gelungen“, freute sich U23-Trainer Andreas Klimpke. Sein Team fand bestens ins Spiel, sodass früh die 5:1-Führung auf der Anzeigentafel leuchtete. Einfach Tore über die erste und zweite Welle sorgten für das verdiente 12:7 zur Pause. Nach dem Wechsel baute die U23 den Vorsprung kontinuierlich aus. „Wir haben im Angriff den Druck über 60 Minuten hochgehalten“, lobte Klimpke, der mit seinem Team den ersten Platz nicht mehr hergeben will. „Wir wollen da oben bleiben“, so der Trainer. – HSG Wetzlar U23: Florian Gümbel, Till Klimpke; Wallwaey (5), Lukas Gümbel (3), Reuschling, Weimer, Schreiber (4), Schwalbe, Weber (4), Kraft (1/1), Okpara (1), Lauber (4/2), Ludwig (7/2).

HSG Hanau – HSG Wetzlar U19 28:22 (13:12): Die Mannschaft von Trainer Thomas Weber ließ schon in der Anfangsphase zu viele Chancen liegen. Obwohl man sich nicht von der 4:2-Deckung der Hanauer überraschen ließ, geriet man aufgrund des mangelhaften Abschlussverhaltens nach 15 Minuten beim 5:7 das erste Mal mit zwei Toren in Rückstand. Bis zur Pause verkürzte die U19 auf 12:13. Nach dem Wechsel blieb die HSG bis zum 10:21 (50.) dran, doch in der Folge zog Hanau davon und sorgte für die Entscheidung. „Bei uns haben es nicht alle Spieler geschafft, an ihr Leistungsmaximum zu kommen“, kritisierte Co-Trainer Kai Nober. „Insgesamt ist die Niederlage verdient. Für uns gilt es jetzt, diese aufzuarbeiten.“ – HSG Wetzlar U19: Lüko Fischer, Finn Weber; Reuschling, Luca Weimer; Ian Weber (5/2), Kunzendorf (2), Kaiser (3), Hofferbert (4), Patt, Maluka, Wassberg, Scheibel (1), Luca Fischer (1), Funk (6/1).

TV Gelnhausen – HSG Wetzlar U17 18:22 (5:12): Stark ersatzgeschwächt setzte die Mannschaft von Trainer Martin Saul die Vorgaben von Beginn an um und belohnte sich früh mit der 9:3-Führung. Im Tor knüpfte Lorenz Rinn an seine gute Trainingswoche an und hielt seinen Vorderleuten immer wieder den Rücken frei. Der 12:5-Pausenvorsprung geriet in der zweiten Halbzeit nie in Gefahr. „Wir haben heute taktisch ganz ordentlich gespielt, das war in dieser Besetzung nicht selbstverständlich“, sagte Trainer Saul. „Das Ergebnis ist dabei heute zweitrangig. Die Jungs sind mit den Herausforderungen clever umgegangen und haben gezeigt,  dass sie auch einen Vorsprung ruhig verwalten können“, so ein zufriedener Saul. – HSG Wetzlar U17: Fischer, Rinn; Grassl (2), Meier, Boczkowski, Hahnfeld, Kleemann (1), Klimpke (4), Schmidt (1), Kunzendorf (6/1), Frenko, Maluka (8).