HSG Wetzlar U19 gewinnt Final-Hinspiel bei den Füchsen Berlin!

Bild: HSG Wetzlar

DKB Handball-Bundesliga Nachwuchs

Mittelhessen siegen im Füchse Town mit 30:27 - Till Klimpke sichert den Auswärtserfolg - Rückspiel am Samstag in Dutenhofen

Die A-Jugend der HSG Wetzlar hat das Hinspiel im Finale um die Deutsche Meisterschaft bei den Füchsen Berlin souverän für sich entschieden. Die Grün-Weißen siegten vor rund 600 Zuschauern im Füchse Town mit 30:27 und verschafften sich somit eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Samstag (18 Uhr) in der Sporthalle Dutenhofen.

Gegen offensiv deckende Berliner behielten die Mittelhessen im Angriff annähernd durchweg die Ruhe, erspielten sich klarste Torchancen und verwerteten diese konsequent. Garant in der Abwehr war Jugend-Nationaltorhüter Till Klimpke, der allen voran in der Schlussphase mit zahlreichen Paraden glänzte und die Füchse-Angreifer zur Verzweiflung brachte. Bester Torschütze des Nachwuchs des Tabellensechsten der DKB Handball-Bundesliga war Rechtsaußen Tim Rüdiger mit 10 Treffern.

Jakob Knaur setzte den ersten Treffer der Partie und brachte die Füchse mit 1:0 in Führung. Dann übernahmen die Gäste das Ruder. Nach fünf Minuten und dem Treffer von Tim Rüdiger stand es 2:5. Die Berliner legten ihrerseits einen 3:0-Lauf nach und glichen zum 5:5 (10.) aus. Davon blieb der Bundesliganachwuchs der HSG Wetzlar unbeeindruckt und erhöhte auf 5:10. Den Vorsprung konnten sie beim 6:12 sogar auf sechs Tore erhöhen (19.). 

Im Anschluss war die Partie wieder ausgeglichener. Die Füchse konnten beim 9:13 (22.) den Abstand auf vier Tore verringern. Es dauerte vier Minuten bis Ian Weber zum 9:14 HSG Dutenhofen/Münchholzhausen traf. Beim 10:16 waren die Hessen wieder auf sechs Treffer davongezogen, die Mannschaft von Bob Hanning verkürzte bis zum Pausenpfiff jedoch noch auf 13:17. 

Nach dem Wiederanpfiff agierten die Füchse in der Deckung sehr offensiv, was den Spielfluss der Gäste zunächst unterbrach. So konnten sich die Berliner Schritt für Schritt heranarbeiten und Mex Raguse markierte das 18:20. In der Folge stabilisierte sich der HSG-Nachwuchs, welcher die Überzahl nach einer Zeitstrafe gegen Raguse nutzte, und zog erneut auf fünf Tore davon.

Beim 21:25 ging es in die Schlussviertelstunde. Die Berliner legten nach und so nahm Thomas Weber die nächste Auszeit. Mit Erfolg, denn die nächsten beiden Treffer machten Tim Rüdiger und Luca Vatter für die Gäste. So stand es in der 52. Minute 22:27. Die Defensive der Hessen machte es den Berlinern weiterhin schwer, die Lücke zu finden und Till Klimpke im Tor zeigte eine starke Leistung. So auch bei einem Berliner Gegenstoß, den er parierte. Auch wenn ein Sieg für die Füchse immer unwahrscheinlicher wurde, kämpften die Gastgeber um jedes Tor. Den letzten Siebenmeter parierte Mark Ferjan. Am Ende stand ein 27:30 auf der Anzeigetafel. 

Hier gibt's die Partie noch einmal komplett zu sehen:

http://sportdeutschland.tv/handball/re-live-lief-a-jugend-finale-fuechsen-hsg