Starkes Wochenende: Vier Siege für Wetzlarer Nachwuchsteams!

Erleichterung bei der U19 nach dem hart erkämpften Sieg gegen Friesenheim. Bildquelle: Florian Gümbel

Nachwuchs

Die Nachwuchsteams der HSG Wetzlar bleiben auch nach dem zweiten Spieltag im neuen Jahr ungeschlagen. Am Wochenende gab es gleich vier Siege für den Bundesliga-Unterbau. Der Überblick.

TSG Offenbach-Bürgel – HSG Wetzlar U23 25:36 (14:20): Trainer Andreas Klimpke war mit der Vorstellung seiner Mannschaft sehr zufrieden. „Das war ein ganz anderes Auftreten als gegen Babenhausen. Die Körpersprache war deutlich positiver“, sagte der Coach. Wetzlar begann mit einer 3:2:1-Deckung, die aber nicht zufriedenstellend agierte. Nach dem 6:3 durch Maduwuike Okpara kamen die Gastgeber wieder auf 9:10 heran (19.). Klimpke stellte auf 6:0 um, und das Team fand anschließend deutlich mehr Sicherheit in der Defensive. Bis zur Halbzeit konnte sich die U23 schon auf 20:14 absetzen. Nach der Pause gab Klimpke vermehrt auch Spielern aus der U19 Einsatzzeiten. „Trotz der vielen Wechsel hat es im Spiel keinen Bruch gegeben“, freute sich Klimpke. Über 27:20 (Lukas Gümbel) und 31:22 (Okpara) steuerte Wetzlar auf einen ungefährdeten 36:25-Sieg zu. – HSG Wetzlar U23: Florian Gümbel, Till Klimpke; Julian Wallwaey (7), Lukas Gümbel (4), Jan Reuschling (3), Weimer (1), Lukas Wallwaey (1), Schreiber (5), Schwalbe (1), Kraft (6/5), Okpara (2), Lauber (1), Ludwig (4).

HSG Wetzlar U19 – TSG Friesenheim 22:19 (10:11): 50 Minuten lang raufte sich das Trainer-Team um Thomas Weber und Kai Nober auf der Bank die Haare. Die U19 tat sich gegen exzellent eingestellt Gäste extrem schwer. „Friesenheim hat uns fast das gesamte Spiel das Leben schwer gemacht. Dafür ein großes Kompliment“, sagte Nober. Doch in der Crunchtime drehte der A-Jugend-Meister der vergangenen Saison das Spiel noch. Angeführt von einem starken Lüko Fischer im Tor und einer flexiblen 5:1-Deckung fanden die Weber-Schützlinge mehr Sicherheit. Das führte dazu, dass auch im Angriff das Bällchen flüssiger lief. Das 20:18 durch Ian Weber in der 55. Spielminute stellte die erste Zwei-Tore-Führung für die Gastgeber dar, die zuvor ständig einem Rückstand hinterher gelaufen waren. „In den letzten Minuten haben wir auch kämpferisch überzeugt“, sagte Nober. – HSG Wetzlar U19: Lüko Fischer, Finn Weber; Reuschling (2), Weimer (2), Ian Weber (3), Oyono Essam, Kaiser (1), Hofferbert (1), Patt (1), Wassberg (3), Scheibel, Luca Fischer (1), Funk (6), Waldgenbach (2).

HSG Wetzlar U17 – TV 05/07 Hüttenberg 31:24 (16:10): Derbysieger! Derbysieger! Hey! Hey! Die Mannschaft von Martin Saul fand super in die Partie und führte nach neun Minuten bereits mit 7:2 (Kleemann). Auch in der Folge konnte die U17, die auf Jan Waldgenbach, Justus Schmidt und Leon Boczkowski verzichten musste, in Führung bleiben. „Unsere taktische Marschroute hat super funktioniert. Zudem haben wir viele Tore über die zweite Welle und schnelle Mitte erzielt“, freute sich Saul. Nach der Halbzeit allerdings schlich sich „Bruder Leichtfuß“ ein, wie Saul es formulierte, und Hüttenberg verkürzte auf 13:16. Eine Überzahlsituation nutzte die U17 aber eiskalt aus und setzte sich wieder auf 24:18 ab. „Unter dem Strich ein deutlicher Sieg, aber die Unkonzentriertheiten in der zweiten Halbzeit haben doch etwas für Unmut gesorgt“, resümierte Saul. – HSG Wetzlar U17: Rinn, Schneider; Anhäuser (5), Kleemann (7), Klimpke (4), Steinmüller (1), Schmidt, Kunzendorf (8/1), Hofmann, Maluka (1), Müller (5).

HSG Wetzlar U15 – HSG Wettenberg 23:21: Den Spielbericht der U15 finden Sie hier.