Abwehrchef Evars Klesniks erleidet Bandscheibenvorfall!

DKB Handball-Bundesliga

37-jähriger verletzt sich bei Zusammenprall mit Gegner im DHB-Pokal-Spiel gegen HSG Wetzlar Konstanz - Mittelhessen hoffen auf konservativen Behandlungserfolg

Die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar haben den Einzug ins DHB-Pokal-Achtelfinale teuer bezahlt. Abwehrchef Evars Klesniks hat sich im Duell mit dem Zweitligisten HSG Konstanz am Samstagabend einen Bandscheibenvorfall zugezogen. Der 37-jährige war in der ersten Halbzeit mit einem gegnerischen Angreifer zusammengeprallt und klagte danach über extreme Rückenschmerzen.

Eine MRT-Untersuchung bei Mannschaftsarzt Marco Kettrukat brachte heute Aufschluss über das Ausmaß der Verletzung, die nun, nach Rücksprache mit weiteren Experten, zunächst einmal konservativ behandelt werden soll. "Die Mediziner hoffen, dass die Behandlung in der kommenden sieben bis zehn Tagen anspricht und Evars so gegebenenfalls in drei Wochen wieder spielen kann", erläutert HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. "Sollte dies nicht der Fall sein, dann ist eine Operation wohl unumgänglich, was bedeuten würde, dass Evars dann bis zu vier Monate fehlen kann. Grundsätzlich ist sein Ausfall ein schwerer Schlag, den es nun über das Kollektiv zu kompensieren gilt."

Die HSG Wetzlar hatte sich am Wochenende durch Siege über die Zweitligisten aus Konstanz und Dresden für das Achtelfinale im DHB-Pokal qualifiziert. "Wie schon in der vergangenen Saison, als sich Maximilian Holst in Coburg einen Kreuzbandriss zugezogen hat, haben wir das Weiterkommen teuer bezahlt", so Björn Seipp. "Wir wünschen Evars jetzt gute Besserung und werden durch verantwortungsvolle Arbeit unserer medizinischen Abteilung alles versuchen, dass er schnell wieder ganz gesund wird."