Alexander Hermann erleidet Einblutung im rechten Knie

Einsatz fraglich: Alexander Hermann hat sich bei der EM am rechten Knie verletzt. Bildquelle: HSG Wetzlar

DKB Handball-Bundesliga

Österreichischer Nationalspieler der HSG Wetzlar wird vor Ort intensiv behandelt

Wetzlars österreichischer Nationalspieler Alexander Hermann hat sich bei der EM in Kroatien eine Einblutung im rechten Knie zugezogen und wird beim Turnier voraussichtlich nicht mehr zum Einsatz kommen. Der 26-jährige war während des Auftaktspiels am Freitag gegen Weißrussland mit Uladzislau Kulesh zusammengestoßen, der ihm daraufhin gegen das Knie gefallen war. Dabei hatte der Rückraum-Linke der HSG Wetzlar Glück im Unglück: Wie eine MRT-Untersuchung am Samstag ergab, blieben Bänder, Knorpel und Meniskus unbeschädigt.

 

In Absprache mit dem Handball-Bundesligisten wird Hermann nun bei der Nationalmannschaft im kroatischen Porec bleiben und vor Ort intensiv behandelt werden. Das heutige Spiel gegen Frankreich (18.15 Uhr) wird Hermann verpassen. Auch ein Einsatz im abschließenden Gruppenspiel am Dienstag gegen Norwegen ist derzeit noch ungewiss.

 

„In Absprache mit dem österreichischen Handball-Verband soll Alexander nur zum Einsatz kommen, wenn er absolut beschwerdefrei ist“, erklärte HSG-Geschäftsführer Björn Seipp.