„Alles im Sinne des Spielers – ohne Bedingungen!“

DKB Handball-Bundesliga

Drittligist TSV Bayer Dormagen und HSG Wetzlar kooperieren bei Förderung des DHB-Elitekader-Spielers Simon Ernst

 

Nach seiner Rückkehr von der Junioren-Weltmeisterschaft hat Simon Ernst jetzt wieder das Training beim TSV Bayer Dormagen aufgenommen. Darüber hinaus wird der 19-Jährige, der dem Elitekader des Deutschen Handball-Bundes angehört, regelmäßig Trainingseinheiten bei der HSG Wetzlar absolvieren und ein Zweitspielrecht beim ambitionierten hessischen Handball-Bundesligisten erhalten. Dies sieht eine Vereinbarung der beiden Vereine vor, die zunächst bis zum Ende der Saison 2013/14 gilt und eine grundsätzliche Förderung von talentierten Nachwuchshandballern umfasst.

 

"Die Kooperation dient der weiteren spielerischen, spieltaktischen und athletischen Entwicklung von Simon Ernst", erklärt Dormagens Handball-Koordinator Björn Barthel. "Wir sind fest davon überzeugt, dass diese Form der Zusammenarbeit im Interesse aller Beteiligten liegt und insbesondere Simon Ernst die besten Voraussetzungen für seine handballerische Zukunft bietet. Simon ist nach wie vor ein fester Bestandteil des TSV Bayer Dormagen, für den er das Erstspielrecht besitzt."

 

Auch die HSG Wetzlar betont, dass die Kooperation ausnahmslos der Weiterentwicklung des Elitekader-Spielers diene. „Simon ist in einem Alter, in dem seine sportliche Weiterentwicklung vor allem dadurch gefördert wird, dass es spielt! Die 3. Liga bietet ihm die beste Plattform, um als Führungsspieler beim TSV Dormagen weiter Spielpraxis und Erfahrung zu sammeln“, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. „Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, dass aus Simon, einem der hoffnungsvollsten deutschen Nachwuchstalente auf der Spielmacher-Position, einmal ein Bundesliga- und vielleicht sogar Nationalspieler wird. Aus diesem Grund nimmt Simon zwei Mal die Woche an unserem Erstligatraining unter Kai Wandschneider teil, um sich sowohl athletisch als auch spielerisch sukzessive weiterzuentwickeln. Diese Teilnahme ist weder für den TSV Bayer Dormagen noch für Simon an irgendwelche Bedingungen geknüpft, sondern basiert auf gegenseitigem Vertrauen – was es so im deutschen Handball, im Sinne eines Talents, sicherlich viel zu selten gibt!“