Alles klar mit Klimovets

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Gemeinsamer Stand beim Hessentag

Ein echter Handball-Weltmeister spielt für die HSG Wetzlar. Gestern erzielte Andrej Klimovets drei Tore beim 31:26 (16:14)-Testsieg gegen Zweitligist TSG Friesenheim, am Sonntag wird der gebürtige Weißrusse nach Informationen der Wetzlarer Neuen Zeitung seine Unterschrift unter einen Vertrag bei den Grün-Weißen bis zum Saisonende setzen.

 

HSG-Aufsichtsratssprecher Manfred Thielmann bestätigte gestern Abend, dass mit dem 37-jährigen Kreisläufer, der 2007 mit der deutschen Nationalmannschaft den WM-Titel geholt hatte, für einen Wechsel (wie wir bereits berichteten) alles besprochen sei. "Sportlich sofort. Jetzt fehlt noch das Finanzielle. Darüber werde ich mit Andrejs Berater Jochen Bergener am Sonntagmittag sprechen. Passt das auch, dann ist endgültig alles klar", so Thielmann, der von "Klimos" Qualitäten nach den beiden Tests gegen Gummersbach (28:33) und Friesenheim sowie den bisherigen Übungseinheiten überzeugt ist. "Er hat gut trainiert, er ist fit und er würde uns da helfen, wo es am meisten klemmt: in der Abwehr", sagte der HSG-Aufsichtsratssprecher. "Weil wir mit Giorgos Chalkidis auch einen Verletzten haben, der uns da fehlt", ergänzte Thielmann.

Angesichts der richtungsweisenden Partien im Februar und März - beginnend mit dem Heimspiel am Mittwoch (20.15 Uhr) in der Rittal-Arena gegen Frisch Auf Göppingen - gehen die Wetzlarer Verantwortlichen auf Nummer sicher. "Wir wollen kein Risiko eingehen, sondern unseren Kader und unseren Status in der Bundesliga absichern. Dazu brauchen wir noch einige Punkte, die wir mit Andrej Klimovets etwas leichter holen können", sagte Thielmann.

Drei Tore des gebürtigen Weißrussen beim 31:26-Test gegen Friesenheim

Zumal der am Donnerstag von der isländischen Nationalmannschaft zurückgekehrte Kari Kristjan Kristjansson gestern wegen einer Mandelentzündung auf einen Einsatz gegen Friesenheim verzichten musste und auch Chalkidis wegen seiner muskulären Probleme noch kein grünes Licht von den Ärzten bekommen hat.

Der in Kronau wohnende Klimovets, der früher bei SKA Minsk mit Wetzlars Trainer Gennadij Chalepo zusammenspielte, will nach eigenen Angaben "sehr gerne helfen, dass die HSG ihre Ziele in dieser Saison erreicht".

Gegen Friesenheim landeten die Grün-Weißen gestern ihren ersten und einzigen Sieg in der Vorbereitung. Die Tore für die HSG, die obendrein auf Kevin Schmidt, Steffen Fäth (beide beim All-Star-Spiel in Leipzig) und Peter Jungwirth (Bänderriss) verzichten mussten, erzielten Adnan Harmandic (9/6), Christian Rompf (6), Daniel Valo (3), Philipp Müller (3), Tobias Hahn (3), Klimovets (3), Lars Friedrich (2), Timo Salzer (1) und Alois Mraz (1).

Volkmar Schäfer