„Bewährtes erhalten und Neues gestalten!"

DKB Handball-Bundesliga

HSG Wetzlar strukturiert leistungsorientierte Nachwuchsarbeit um - Arno Jung und Jochen Beppler weiter in federführender Position - Andreas Klimpke bleibt Trainer der U23

"Bewährtes erhalten und Neues gestalten", so lautet die Maxime des Handball-Erstligisten HSG Wetzlar bei der Planung der leistungsorientierten Jugendarbeit für die kommende Saison. Die Mittelhessen können bei der Besetzung der wichtigsten Posten im Nachwuchsbereich auf bewährte Kräfte zählen. So wird der bisherige Jugendkoordinator Arno Jung dieses wichtige Amt auch weiterhin hauptamtlich ausüben. Jochen Beppler, aktuell Lehrer/Trainer an der Liebigschule in Gießen, besetzt im neuen Konzept die Funktion "Leiter Nachwuchsleistungssport" und Andreas Klimpke bleibt Trainer der U23-Mannschaft, die aktuell verlustpunktfrei die Tabelle des Landesliga Mitte anführt und den Aufstieg in die Oberliga Hessen anstrebt. Von der Einrichtung einer Vollzeitstelle (Jugendkoordinator in Kombination mit U17/U19-Trainer) waren die Clubverantwortlichen nach Sichtung der eingegangenen Bewerbungsunterlagen abgekommen.

"Wir sind sehr froh, dass wir auf Arno, Jochen und Andy auch in der kommenden Spielzeit zählen können", so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. "Sie haben entscheidenden Anteil daran, dass sich unsere Nachwuchsarbeit in den vergangenen Jahren qualitativ deutlich verbessert hat. Gemeinsam werden wir unsere Strukturen in diesem Bereich noch einmal optimieren, um unserem eigenen Anspruch sowie dem der Spieler und Eltern gerecht zu werden. Für die individuelle Schulung und außersportliche Betreuung unserer Talente werden durch eine Teamerweiterung neue Ressourcen geschaffen." So plant die HSG Wetzlar einen weiteren Nachwuchstrainer zu verpflichten, der künftig sowohl die U17- als auch die U19-Mannschaft coachen soll. "Wir sind in sehr guten Gesprächen und optimistisch, schon bald einen Trainer präsentieren zu können, der qualitativ und menschlich optimal zu uns passt", so Seipp.

Bei der HSG Wetzlar, die auch im Jahr 2014 wieder das Jugendzertifikat, ein Gütesiegel der HBL für exzellente Nachwuchsförderung, erhalten hat, steht die Förderung des Handballnachwuchs seit Jahren oben an. "Dank des enormen Know-hows und noch größeren Engagements von Arno Jung und Jochen Beppler haben wir in diesem Bereich in den vergangenen zwei Jahren noch einmal einen deutlichen Entwicklungsschritt gemacht und wollen nun die nächste Stufe erreichen", erklärt der Geschäftsführer. Dafür werde nunmehr eigens die Position "Leiter Nachwuchsleistungssport" geschaffen, in der Jochen Beppler zukünftig sowohl alle Trainingsprozesse unterhalb der Bundesliga-Mannschaft (bis hin zur C-Jugend) steuert als auch das Sondertraining der zahlreichen Anschlusskaderspieler (u.a. Moritz Zörb, Stefan Hanemann, Jonas Müller, Lukas Gümbel, etc.) leitet. "Ich freue mich sehr, dass unser eingeschlagener Weg nachhaltig Früchte trägt", so Beppler, der erst kürzlich in den DHB-Trainerstab berufen wurde. "Viele der Spieler, die in der vergangenen Saison die deutsche B-Jugend-Vizemeisterschaft in Berlin errungen haben, sind bereits jetzt Leistungsträger in der U19 oder konnten wie beispielsweise Stefan Hanemann schon in der Bundesliga-Mannschaft Erfahrungen sammeln. Solche Geschichten möchten wir noch mehr schreiben, deshalb war es mir ein Anliegen unsere Spieler auch zukünftig in ihrer Entwicklung begleiten zu können."

Dass Leistungssport auch oder gerade im Jugendalter mehr ist als nur tägliches Training, weiß Arno Jung nur zu gut. Neben seiner Tätigkeit als Jugendkoordinator wird sich der 55jährige zukünftig als "Mentor" des grün-weißen Nachwuchses um die komplexen "Problemfelder" bei der Heranführung der Talente an den Erstligakader kümmern. "Schule und Sport unter einen Hut zu bringen oder die sportliche und berufliche Karriereplanung, die im Optimalfall nebeneinander her laufen soll - an diesem Punkt scheitern einfach zu viele Talente. Das muss im Gleichgewicht bleiben, und da müssen wir die Top-Talente noch mehr unterstützen als bisher", so Jung, der sich in diesem Zusammenhang auch um die Ausweitung bestehender Kooperationen mit Vereinen (z.B. Zweitspielrechte), Schulen und Universitäten bemühen wird.

Einen weiteren wichtigen Part im Nachwuchskonzept der HSG Wetzlar nimmt Andreas Klimpke ein, der erfolgreich die U23 des Clubs trainiert. "Andy macht in diesem Bereich einen hervorragenden Job! Er trägt das grün-weiße Herz in sich, ist ein Teamplayer und harter Arbeiter. Nicht umsonst steht die Mannschaft, trotz der enormen Verjüngung zu Saisonbeginn souverän an der Tabellenspitze der Landesliga Mitte", so Geschäftsführer Björn Seipp. "Noch wichtiger als der mannschaftliche Erfolg ist uns aber die individuelle Entwicklung unserer Talente. Es gilt die Spieler über die U23 durch konzeptionelle Arbeit näher an den Erstligakader heranzuführen. In diesem Zusammenhang ist ein möglicher Aufstieg in die nächste höhere Spielklasse jedoch nicht das Allheilmittel." Klimpke, der die 2. Mannschaft der Grün-Weißen aktuell im dritten Jahr trainiert, freut sich auf die weitere Zusammenarbeit in der neuen Konstellation: „Ich bin mit dem eingeschlagenen Weg sehr zufrieden und überzeugt davon, dass wir in diesem Team auch zukünftig eine gute Arbeit leisten werden. Die Zusammenarbeit mit Jochen und Arno hat von Beginn an gut geklappt. Die HSG Wetzlar hat sich in diesem Bereich sehr gut aufgestellt und ich möchte gerne meinen Teil dazu beitragen, dass die Entwicklung im Sinne von Verein und Spielern weiter positiv verläuft.“

Auch beim Team ums Trainerteam will die HSG Wetzlar im Nachwuchsbereich weiter auf bewährte Kräfte setzen. "Wir haben exzellente Athletiktrainer und Betreuer, die alle gemeinsam den Weg weiter mit uns beschreiten sollen", so Björn Seipp, der sich an dieser Stelle auch bei den Partnerunternehmen im Nachwuchsbereich bedankt. "Ohne deren Unterstützung wäre eine solch professionelle, leistungsorientierte Jugendarbeit überhaupt nicht machbar. Bei allem Herzblut ist es einfach so, dass eine qualitativ hochwertige Ausbildung Geld kostet - egal ob im Job oder im Sport. Wir sind froh, dass unser Förderverein Partner an unserer Seite hat, die das genauso sehen wie wir und uns auf unserem Weg begleiten, eigenen Talenten den Weg in den Erstligakader unseres Clubs zu ebnen!"