Chalepo trifft elf Mal!

Nachwuchs

Die Domstädter fertigten den bisherigen Tabellenzweiten GSV Eintracht Baunatal mit 27:22 ab und schoben sich auf Rang drei.

Wie schon eine Woche zuvor gegen Hanau imponierten die Jungs um Kreisläufer Moritz Zörb vor allem in der Abwehr. HSG-Trainer und Jugendkoordinator Arno Jung sprach gestern sogar von einer "außergewöhnlichen" Deckungsleistung. Die Grün-Weißen schienen gut vorbereitet auf die Konzeptionen der Nordhessen, denn jeder arbeitete hinten klug und konzentriert. Vor allem die beiden Baunataler Haupttorschützen Finn Hujer und Cornelius Feuring hatte die HSG gut im Griff. 

Nach einem ausgeglichen Auftakt setzten sich die Gastgeber von 4:4 innerhalb von acht Minuten auf 8:4 ab, was der Mannschaft Sicherheit gab. In der zweiten Hälfte veränderten die Nordhessen immer wieder ihre Abwehr, was auch kurzzeitig Früchte trug, denn in der 47. Minute hatte sich die Eintracht auf 20:22 herangearbeitet. Baunatal versuchte es zunächst mit einer Manndeckung gegen den herausragenden Evgenij Chalepo (elf Tore) und im weiteren Verlauf wurde auch der noch B-Jugendliche Lukas Gümbel kurz genommen. Die Domstädter ließen sich jedoch kaum beeindrucken und antworteten mit drei Toren in Folge, so dass die Moral der Gäste gebrochen war. 

Nach dem überzeugenden Sieg gegen die HSG Hanau präsentierten sich die HSGler auch an diesem Spieltag in herausragender Verfassung, ganz zur Freude ihres Trainers Arno Jung: "Jeder Einzelne hat heute eine außergewöhnliche Abwehrleistung gezeigt, allen voran Stefan Hanemann im Tor. Wir haben uns kämpferisch und auch taktisch sehr gut präsentiert."

Wetzlar: Löcher, Hanemann - Chalepo (11/1), Kaiser (1), Tim Weber (2), Marc Weber, Zörb (2), Gohly (3), Markovic, Collmann (3), Lauber (3), Gümbel (1), Klein (1), Ehrig.

Baunatal: Paske, Bickert - Schneider (2), Kusan (1), Lötzer, Hujer (5/1), Brückmann (3), Sonnenschein, Feuring (6), Wunderlich (1), Willrich (3), Prötter, Grober.

Schiedsrichter: Hannes/Hannes (Reichsdorf) - Zuschauer: 100 - Zeitstrafen: Wetzlar fünf, Baunatal drei.

Quelle: Gießener Anzeiger 28.10.2013