Christian Rompf: „In Erlangen erwartet uns echter Pokalfight!“

Bild: www.sportfoto-vogler.de

DKB Handball-Bundesliga

 

 

Linksaußen der HSG Wetzlar äußert sich im Kurzinterview zum Duell mit dem heimstarken Erstliga-Aufsteiger

 

Christian Rompf ist ein waschechter Mittelhesse: geboren in Gießen, aufgewachsen in Langgöns und in Wetzlar zum Erstliga-Handballer geworden. Der 27jährige, der seit dem Ausfall von Maximilian Holst (Kreuzbandriss) die Linksaußen-Position bei der HSG Wetzlar quasi alleine besetzt, stellte sich vor dem DHB-Pokalspiel am Mittwochabend beim HC Erlangen (Anwurf: 19.30 Uhr) nunmehr den Fragen im Kurzinterview.

Christian, Mitte dieser Woche steht für die HSG Wetzlar die 2. Runde im DHB-Pokal an! Ihr müsst zum Ligarivalen HC Erlangen reisen. Keine leichte Aufgabe, oder?

Rompf: „Ganz sicher nicht! Gegen einen Erstligakonkurrenten auswärts antreten zu müssen, kann man nicht gerade als Losglück bezeichnen. Dazu trägt Erlangen das Heimspiel auch noch in ihrer altehrwürdigen Karl-Heinz-Hiersemann Halle aus, wo die Stimmung immer richtig aufgeheizt ist. Dort herrscht eine ähnliche Atmosphäre wie beispielsweise in Balingen! Uns erwartet also ein echter Pokalfight, darauf können wir uns heute schon einstellen!“

Was zeichnet die Mannschaft des HC Erlangen aus?

Rompf: „Wir haben ja schon einmal in der Sommervorbereitung gegeneinander gespielt. Erlangen lebt von einer aggressiven Deckung und einem variantenreichen Angriff. Dazu haben sie hervorragende Torhüter zwischen den Pfosten. Der HC ist nicht der typische Erstliga-Aufsteiger! Ähnlich wie der Bergische HC, der vorletzte Saison aufgestiegen war, verfügen sie einen Erstligaetat und hatten im Sommer somit auch die Mittel, sich erfahrene Spieler in den Kader zu holen. Preiss, Katsigiannis, Stranovsky oder zum Beispiel Rahmel sind Spieler, die über viel Erfahrung verfügen. Die Qualität zeichnet sich auch in der Tabelle und allen voran in den Heimspiele ab. Erlangen ist in eigener Halle enorm stark, hat in der Liga fünf von sechs Punkten zu Hause geholt!“

Hört sich nach jeder Menge Respekt vor dem Gegner an?

Rompf: „Klar, man sollte im Sport immer Respekt vor dem Gegner haben – aber eben keine Angst! Wir fahren selbstbewusst nach Erlangen, denn wir haben in dieser Saison bislang sehr gute Auswärtsspiele abgeliefert. Auch, dass wir am vergangenen Freitag eine von vielen sicherlich schon verlorengeglaubte Partie gegen Berlin noch einmal gedreht haben, gibt uns weiteres Selbstverstrauen und zeigt unsere mannschaftliche Stärke und Geschlossenheit. Natürlich wollen wir in Erlangen unbedingt gewinnen, um eine Runde weiterzukommen. Klappt das, würde ich mir ein Heimspiel in Dutenhofen wünschen, denn dort haben wir in der abgelaufenen Saison tolle Pokalspiele gemacht. Aber eins nach dem anderen!“