Dejan Manaskov verstärkt HSG Wetzlar kurzfristig auf Linksaußen!

DKB Handball-Bundesliga

22-jähriger Mazedonier wechselt ablösefrei an die Lahn – Vertrag bis Saisonende

Kurz vor dem Neustart der DKB Handball-Bundesliga im Jahr 2015 ist der Erstligist HSG Wetzlar noch einmal auf dem Transfermarkt tätig geworden. Die Mittelhessen haben Linksaußen Dejan Manaskov verpflichtet. Der 22-jährige Mazedonier, der für sein Land bei der WM in Katar spielte, wechselt ablösefrei vom Champions League-Teilnehmer HC Metalurg an die Lahn, wo er heute einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben hat.

„Nach der Kreuzband-Verletzung von Maximilian Holst früh in der Saison hatten wir bis zuletzt mit Christian Rompf nur einen etatmäßigen Linksaußen zur Verfügung. Christian hat das in dieser Zeit toll gemacht, aber das Risiko der Einzelbesetzung auf dieser Position war uns einfach zu groß – zumal aktuell nicht absehbar ist, wann Max wieder einsatzbereit ist. Die Möglichkeit Dejan kurzfristig zu uns holen zu können, war deshalb eine glückliche Fügung“, begründet HSG-Geschäftsführer Björn Seipp die Verpflichtung Manaskovs. „Er wird uns helfen, denn er ist ein talentierter Außen, der trotz seines jungen Alters schon über jede Menge internationale Erfahrung verfügt. Dejan will sich nach der Vertragsauflösung in Metalurg in der Bundesliga beweisen und hat kräftig mitgewirkt, dass der Wechsel kurzfristig möglich wurde.“ 

Aus Metalurg war im Herbst erst Vladan Lipovina an die Lahn gewechselt, der mit Manaskov befreundet ist. Vater des 22-jährigen Studenten ist Pepi Manaskov, der den Handball-Fans in Deutschland bestens bekannt ist. Der ehemalige Rückraumspieler lief von 1994 bis 1997 für den damaligen Erstligisten VfL Hameln auf. Aus diesem Grund verfügt dessen Sohn Dejan auch über sehr gute Deutschkenntnisse. „Dejan hat deshalb sicher kaum Eingewöhnungsprobleme. Wir hoffen, dass er schon am Samstag im Heimspiel gegen den HSV Handball zum Einsatz kommen kann“, so Björn Seipp. „Morgen steht die medizinische Untersuchung an und die verbandstechnischen Formulare sind bereits auf dem Weg.“