„Den Nerv der Teilnehmer getroffen“

Bildquelle: HSG Wetzlar

DKB Handball-Bundesliga

Positives Fazit nach Trainer-Seminar: „Torwart-Training: Von klein auf in die Spitze“ - Viele ertragreiche Diskussionen

Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat Martin Saul am Sonntag zum Trainer-Seminar der HSG Wetzlar in Sporthalle Münchholzhausen begrüßen dürfen, das der Handball-Bundesligist in Kooperation mit seinem Gesundheitspartner AOK Hessen organisiert hatte. In Abwesenheit des erkrankten Jugendkoordinators Andreas Klimpke führte der Coach der Wetzlarer U17 unterstützt von AOK-Vertreterin Simone Döll durch das Programm, das unter dem Thema „Torwart-Training – Von klein auf in die Spitze“ zusammengestellt worden war.

Im ersten Block des Tages beleuchtete Frank Denne von www.handball-akademie.de aus Heidelberg die Grundtechniken des Torwartspiels. Nach einer detaillierten und interessanten Präsentation ging es mit Mädchen und Jungs der D-Jugend auf das Parkett, wo Denne sich mit dem jungen Handball-Nachwuchs ans Werk machte. Neben seiner einfühlsamen Arbeit waren vor allem die Korrekturen via Videoanalyse für die Kids äußerst aufschlussreich und entsprechend wirksam. Für die Teilnehmer war dieser Punkt ebenfalls höchst eindrucksvoll.

Bevor es in den zweiten Teil des Seminars ging, konnten sich alle Anwesenden in der Mittagspause stärken. Bestens mit Getränken und Leckereien der Bäckerei Moos versorgt, hatten die Trainerinnen und Trainer so viel Gesprächsstoff, dass die Unterbrechung eigentlich viel zu kurz war, um alles ausreichend zu besprechen.

Nach der Stärkung beschrieben Saul und HSG-Jugendtorwart-Trainer Waldemar Strezlec ihre Arbeitsweise mit dem Bundesliga-Nachwuchs. Vor allem der Kontrast zu den Ansätzen des Vormittags stellte sich dabei als gewinnbringend heraus.

„Der Torwart ist mit seinem Pass der erste Angreifer“, lenkte Saul den Fokus auf das Umschaltspiel und den Gegenstoß und fand damit nicht nur bei den Teilnehmern, sondern auch bei HSG-Geschäftsführer Björn Seipp Gehör, der vor dem Mittelhessenderby gegen den TV 05/07 Hüttenberg einen kurzen Abstecher nach Münchholzhausen gemacht hatte. Strezlec beeindruckte zudem mit anschaulichen Berichten aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz.

„Ich bin selbst überrascht, wie oft wir bei den Diskussionen in die Tiefe gegangen sind. Offensichtlich haben wir mit dem Thema den Nerv der Teilnehmer getroffen“, zog Martin Saul ein positives Fazit, der sich bereits der Unterstützung der AOK Hessen für weitere Maßnahmen sicher sein konnte.