Eine gelungene Premiere

v.l.: Michael Kraft (Geschäftsführer Neils & Kraft), Julia Nestle (Hit Radio FFH), Jens Tiedtke (Kapitän HSG Wetzlar) und Hartmut Moos (Aufsichtsratmitglied HSG Wetzlar)

DKB Handball-Bundesliga

Neujahrsempfang der HSG Wetzlar im Mercedes-Autohaus Neils & Kraft in Gießen

Ein ausladendes Buffet, Autos im Wert von bis zu 163 000 Euro und ein grüner Teppich, der den knapp 170 geladenen Gästen den Weg wies: Der erste Neujahrsempfang von Handball-Bundesligist HSG Wetzlar konnte sich mehr als nur sehen lassen.

Am Freitagabend hatte der derzeitige Tabellenneunte der Beletage Sponsoren und Gönner in die Räumlichkeiten von Mercedes-Benz-Händler Neils & Kraft in Gießen eingeladen, um gemeinsam mit ihnen darauf anzustoßen, dass auf die dritterfolgreichste Bundesliga-Hinrunde der Vereinsgeschichte auch eine ähnlich starke Restrunde folgen möge.

Passend zu den ausgestellten Luxuswagen und dem feierlichen Ambiente - die Ausstellungshalle war in grünes Licht getaucht - sparten die Grün-Weißen und ihr Gastgeber auch am Buffet nicht mit Leckerbissen: Zu selbstgemachten Tiroler Speckknödeln, Vögerl-Putenrouladen und live am Brett tranchiertem Spanferkelrollbraten in Schwarzbiersauce tauschten sich Sponsoren, Pressevertreter, Spieler und Trainer Kai Wandschneider über die aktuelle Situation bei den Domstädtern aus. Moderiert wurde die Premierenveranstaltung von FFH-Moderatorin Julia Nestle, die charmant durch den Abend führte und als letzten Programmpunkt Wandschneider, Sportschau-Kommentator Florian Nass vom Hessischen Rundfunk und Licher-Geschäftsführer Rainer Noll auf die Bühne bat, "um endlich über Handball zu reden."

Das erste Thema war ein tagesaktuelles und deshalb schnell gefunden: Nach dem überraschenden und deshalb umso überzeugenderen Auftaktsieg der Nationalmannschaft, die bei der Weltmeisterschaft in Katar erst wenige Stunden zuvor Polen mit 29:26 niedergerungen hatte, waren sich Nass und Wandschneider einig, dass die Schützlinge von Trainer Dagur Sigurdsson das Viertelfinale erreichen können. "Was Dagur macht, hat alles Hand und Fuß", adelte Wandschneider seinen Trainerkollegen und fügte sogleich hinzu: "Er hat die Qualitäten von Andreas Wolff erkannt. Er wird seine Einsatzzeiten noch bekommen."

"Supertalent" Yana Gercke

Der HSG-Schlussmann befindet sich derzeit ebenso im Emirat am Persischen Golf wie Rechtsaußen Guillaume Joli, der mit der französischen Mannschaft um den Titel mitspielen will und deshalb ebenfalls nicht anwesend war. Gleiches galt für HSG-Geschäftsführer Björn Seipp, der noch im Amerika-Urlaub weilte.

Jeweils vor und nach der Podiumsdiskussion trat Sängerin Yana Gercke, bekannt aus den TV-Shows "Unser Star für Baku" und "Das Supertalent", mitsamt ihrer Band "Oh Alaska" auf und interpretierte bekannte Songs auf ihre Art und Weise. Die mitunter etwas unorthodox und schüchtern vorgetragenen Anekdoten der Biedenkopferin zwischen den Liedern trugen dazu bei, dass die Atmosphäre mit zunehmender Dauer merklich entspannter und der Abend schließlich abgerundet wurde.

"Die Entwicklung, die die HSG Wetzlar in den letzten Jahren genommen hat, ist grandios", hatte Licher-Geschäftsführer Rainer Noll die Anwesenden zwischenzeitlich wissen lassen.

Eine Aussage, die durch den ersten und vor allem gelungenen Neujahrsempfang der Grün-Weißen trefflich untermauert wurde.

Quelle: Wetzlarer Neue Zeitung