Erstliga-Mannschaft der HSG Wetzlar verlässt Sportschule Kaiserau müde, aber mit gutem Gefühl!

DKB Handball-Bundesliga

Fünf Tage lang jeweils vier Mal trainiert – Vorrangig wurde an Fitness gearbeitet

Für die HSG Wetzlar geht am heutigen Dienstag, dem 24. Juli 2012 das Trainingslager in der Sportschule Kaiserau zu Ende. Insgesamt fünf Tage hat sich die Handballspielgemeinschaft von der Lahn in intensiven Trainingseinheiten auf die neue Saison in der DKB Handball-Bundesliga vorbereitet. Bis zu vier Übungseinheiten wurden dabei pro Tag absolviert. Nun herrscht vor allem Müdigkeit in Körper und Geist bei den Spielern vor. „Wenn man so hart arbeitet, wie wir es in den letzten Tagen getan haben, bleibt es nicht aus, dass sich eine gewisse Müdigkeit in den Knochen steckt“, berichtet HSG-Torhüter Nikolai Weber. „Das Trainerteam hat es aber sehr gut geschafft, die Einheiten auf die vorangegangenen Belastungen abzustimmen. Darüber hinaus hat das Physiotherapeutenteam um Katharina Dietsch ganz hervorragende Arbeit geleistet. Ohne sie würden wir wohl die eine oder andere Blessur mehr haben“, so der Keeper weiter, der das Trainingscamp wie seine Mannschaftskameraden mit einem „guten Gefühl“ verlässt. 

Besonders das Kraft- und Stabilisationsprogramm, welches von Trainer Kai Wandschneider in Zusammenarbeit mit Athletikcoach Thorsten Ribbecke ausgearbeitet wurde, sorgte bei den Spielern für einige schmerzverzerrte Gesichter. „Die Übungen haben uns alles abverlangt. Aber sie gemeinsam mit der Truppe durchgezogen zu haben, ist ein gutes Gefühl und schweißt uns noch mehr zusammen“, erzählt Philipp Müller, der zusammen mit seinem Zwillingsbruder Michael immer wieder für gute Stimmung im Team sorgte. „Die Mannschaft hat die an sie gestellten Forderungen sowohl in der Halle als auch dem Trainingsplatz, dem Kraft- oder Seminarraum bestens umgesetzt. Alle haben konzentriert mitgearbeitet und hervorragend trainiert, sodass wir eine gute Basis für die restliche Vorbereitung und die anstehende Saison legen konnten“, zeigt sich HSG-Trainer Kai Wandschneider zufrieden mit dem Resultat des Trainingslagers.

Doch Zeit zum Verschnaufen bleibt für die HSG Wetzlar kaum. Bereits am kommenden Donnerstag, dem 26. Juli steht mit dem Vorbereitungsspiel gegen den Ligakonkurrenten TSV Hannover-Burgdorf der erste Härtetest auf dem Programm. Anpfiff der Begegnung im Sportzentrum Bad Brückenau ist um 19.30 Uhr. Nur zwei Tage später startet mit dem f.a.n.-Cup in Kahl/Kleinostheim das erste Turnier der Vorsaison. Gegner am Samstagabend um 18.00 Uhr wird der TV Großwallstadt sein. Für Neuzugang Jens Tiedtke sicherlich ein besonderes Spiel. „Klar, ich habe sieben Jahre in Großwallstadt gespielt. Das ist im Profisport eine lange Zeit. Dass ich jetzt so schnell auf meine Ex-Teamkollegen treffe, ist schon etwas Besonderes, auf das ich mich sehr freue! Aber zunächst steht mal das Spiel gegen Hannover auf dem Programm“, so der 32-Jährige Kreisläufer.

„Wir haben zwar auch in den bisherigen Einheiten sehr viel mit dem Ball gearbeitet, aber ich glaube, dass es für Jungs jetzt gut und wichtig ist, dass wir am Donnerstag, nach zwei Wochen reiner Trainingsarbeit, unser erstes Testspiel bestreiten“, so Kai Wandschneider. „Hannover-Burgdorf ist dann gleich ein Gegner mit hoher Qualität, der in der neuen Besetzung schon ein paar Tests erfolgreich absolviert hat. Ich bin gespannt, wie sich unsere Jungs in der neuen Formation schlagen werden!“