Fast in Bedrängnis

Nachwuchs

U23 wahrt blütenweiße Weste

Auch der im Aufwind befindliche TV Petterweil hatte gegen den Landesliga-Tabellenführer HSG Wetzlar U23 nichts zu melden und musste sich der Talentschmiede des Bundesligateams mit 24:29 (9:14) geschlagen geben. Damit bleiben die Gäste mit neun Siegen in Folge weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze.

TV Petterweil – Wetzlar U23 24:29

„Unterm Strich zählen sicherlich nur die beiden erzielten Punkte, doch ein paar Spielphasen hätten wir durchaus noch besser lösen und den Sack früher zumachen können“, resümierte HSG-Trainer Andreas Klimpke. Dabei war der ehemalige Bundesligaakteur insbesondere mit der frühen Anfangsphase seiner Schützlinge zufrieden, in der sie dem TVP keine Chance ließen, sich offensiv zu entfalten – im Wesentlichen, weil die Abwehr der Grün-Weißen unheimlich stabil auftrat. In der 16. Spielminute bescherte Fabian Kraft bereits das 9:5 für das Gästeteam. „Ich weiß nicht genau, warum wir uns zu diesem spielerischen Bruch haben hinreißen lassen, doch in der Folge wurden wir viel hektischer, wobei sich die technischen Fehler häuften“, markierte Klimpke.

Beim 15:24 in der 40. Minute durch Lukas Wallwaey schien die U23 bereits auf der Siegerstraße, doch einmal mehr ließen die Mittelhessen ihren Gegenüber nochmals heranschnuppern. „Sicherlich war das auch der sich aufheizenden Atmosphäre in der Halle geschuldet. Die Zuschauer haben die Hausherren noch mal nach vorne getrieben und wir haben uns dadurch verunsichern lassen“, begründete Klimpke letztlich. Am Ende war es erneut Kraft, der mit dem 29:23 in der 59. Minute die endgültige Entscheidung herbeiführte.

Petterweil: Michalke, Von Borstel; Trouvain (4), Hess (2), Koch (2), Gosenheimer, Peschke, Koffler (1), Thomer, Scherrer (4), Schneider (2), Rautschka (2), Lange (7/4)

Wetzlar: Gümbel, Sulzbach; J. Wallwaey (3/1), Pjanic (1), Lindenstruth, L. Wallwaey (5), Wick, J. Weber (1), Köhn (1), Loh (6), T. Weber (4), Kraft (6/2), Agel (2)

Schiedsrichter: Götz/Pfuhl (Habitzheim) – Zuschauer: 160 – Zeitstrafen: 8:12 Minuten –Siebenmeter: 4/4:4/3

Quelle: Gießener Anzeiger 25.11.13