„Freue mich besonders auf die Heimspiele in der Rittal Arena!“

Neuzugang Kent Robin Tönnesen.

DKB Handball-Bundesliga

Wetzlars Neuzugang Kent Robin Tönnesen äußert sich zu seinem neuen Club im Interview

Mit Kent Robin Tönnesen hat der Handball-Erstligist HSG Wetzlar einen talentierten Linkshänder verpflichtet, der schon auf 27 Länderspiele und Erfahrungen in der Champions League zurückblicken kann. Zusammen mit Routinier Daniel Valo wird der 22-jährige Norweger die Position im rechten Rückraum bekleiden und für die Grün-Weißen mit „Links“ auf Torejagd gehen. Bei seinem ehemaligen Verein IK Sävehof spielte sich der 1,94 Meter große Skandinavier in den Fokus zahlreicher Vereine, entschied sich jedoch für einen Dreijahresvertrag bei den Domstädtern. Was die Gründe für diesen Wechsel waren, worauf er sich am meisten freut und wie der norwegische Nationalspieler die Erfolge der HSG  Wetzlar in der letzten Saison verfolgte, verrät er in diesem Interview.

Kent, der Club und die Fans freuen sich sehr Dich in Wetzlar begrüßen zu dürfen. Wie waren Deine ersten Tage in Deutschland und was sind Deine ersten Eindrücke?  

Tönnesen: „Ich hatte einen guten Flug und habe mich sehr gefreut endlich loslegen zu dürfen bei der HSG Wetzlar. In den ersten Tagen hatte ich gleich viel zu tun, da ich auch einige organisatorische Aufgaben zu erledigen hatte. Ich wurde sehr herzlich empfangen, wofür ich dem Club sehr dankbar bin. Jetzt sind wir in der Vorbereitung und da bleibt wenig Zeit für andere Dinge, wie zum Beispiel sich in meiner neuen Heimat mal umzuschauen. Aber das hole ich spätestens dann nach, wenn wir aus dem Trainingslager in Hennef zurück sind und mal zwei Tage am Stück frei haben.“

Warum hast Du Dich für die HSG Wetzlar entschieden?

Tönnesen: „Die HSG Wetzlar ist ein ambitionierter Verein, der sich in der DKB Handball-Bundesliga etabliert hat. Ein weiterer Punkt war das Trainergespann Kai Wandschneider und Jasmin Camdzic. Ich habe Kai in Göteborg getroffen und das Gespräch verlief so positiv, dass ich mich endgültig für einen Wechsel nach Wetzlar entschieden habe. Ich freue mich auf die Bundesliga, auch wenn ich weiß, dass es ein großer Schritt für mich werden wird.“

Was wird für Dich die größte Umstellung sein?

Tönnesen: „In Deutschland wird physischer gespielt, als in Schweden. Zudem verfügt die deutsche Liga über viele gute Mannschaften, weshalb jedes Spiel ein harter Kampf sein wird. Für mich persönlich wird die neue Sprache natürlich eine große Umstellung bedeuten. Ich gebe mir aber größte Mühe, die deutsche Sprache so schnell wie möglich zu erlernen.“

Kannst Du schon ein wenig Deutsch? 

Tönnesen: „Nur ein bisschen. Ich hatte drei Jahre in der Schule Deutsch-Unterricht, wovon leider nicht mehr sehr viel übrig geblieben ist. Ich kann mich bisher nur vorstellen, jedoch wird sich das in den nächsten Monaten ändern. Mit dem Club ist besprochen, dass wir hier in Kürze einen Deutschkurs belegen werden.“

Hast Du die letzte Saison der HSG Wetzlar verfolgen können?

Tönnesen: „Ja ich habe mir die Spiele der HSG Wetzlar im Internet zum Teil live angeschaut. Außerdem habe ich mir die HSG-App auf mein Handy geladen, so dass ich immer bestens informiert war über die Geschehnisse rund um die HSG Wetzlar.“

Worauf freust Du Dich am meisten?

Tönnesen: „Am meisten freue ich mich auf die tollen Fans. Magnus Dahl kenne ich schon von der Nationalmannschaft und mit Kristian Bliznac habe ich ja in der letzten Saison zusammen bei IK Sävehof gespielt. Christian Rompf, Tobias Hahn und Moritz Zörb hatte ich gleich am ersten Tag kennengelernt, da sie mir beim Einzug geholfen haben, was sehr nett von ihnen war. Die restlichen Jungs kenne ich erst seit dem Trainingsauftakt und von Steckbriefen auf der Club-Homepage. Ich freue mich ganz besonders auf die tolle Atmosphäre in der Rittal Arena. Ich habe mir bei Youtube Videos angeguckt und war begeistert von der lautstarken Unterstützung und der vielen Fans. Ich kann es kaum erwarten endlich für die HSG Wetzlar aufzulaufen und mich mit den besten Spielern der Welt zu messen.“ 

Was sind Deine Ziele mit der HSG Wetzlar?

Tönnesen: „So viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Des Weiteren möchte ich mich unter unserem erfahrenen Trainergespann von Training zu Training weiterentwickeln, damit ich schnell ein fester Bestandteil der Mannschaft werde und gemeinsam mit Daniel Valo ein gutes Gespann auf der rechten Rückraumposition bilde.“