Ganz nach Trainers Gusto

Nachwuchs

Leistung der Wetzlarer U 23 stellt Andreas Klimpke voll zufrieden / Klarer Auswärtserfolg in Idstein

Die HSG Wetzlar U 23 befindet sich nach einem weiteren sicheren Auswärtssieg beim TV Idstein weiterhin auf klarem Kurs in Richtung Meisterschaft und Aufstieg in die Handball-Oberliga der. Zu Gast bei der bisher stabilsten Defensive der Landesliga Mitte erzielten die Grün-Weißen nichtsdestotrotz 34 Treffer und bezwangen die Hausherren überdeutlich mit 34:24 (20:14).

TV Idstein – HSG Wetzlar U 23 24:34

„So stelle ich mir eine gute Leistung meiner Mannschaft vor. Wir waren von Anfang bis Ende vollkommen präsent und haben dem Gegner nur wenig Luft zum Atmen gelassen“, freute sich Andreas Klimpke, Trainer der HSG U 23, über nunmehr 32 Punkte in Folge. Bisher war es nur der MSG Linden gelungen, in der Sporthalle am Hexenturm zwei Zähler mitzunehmen, doch jetzt ließ auch der Ligaprimus zu keiner Zeit Zweifel aufkommen, wer hier als Sieger vom Platz gehen würde.

In der 17.Spielminute hatten die Gäste durch einen Treffer von Fabian Kraft vom Siebenmeterpunkt bereits auf 11:9 erhöht. „Zwar hatten die Hausherren mit hoher Aggressivität immer wieder versucht, selbst ins Spiel zu finden, doch wir standen stets mit richtigen Lösungen parat“, führte Klimpke weiter aus. Bereits in der 27. Minute markierte Lukas Loh das 19:12 – die Mittelhessen waren dem TV Idstein an dieser Stelle merklich enteilt.

Im zweiten Durchgang hatte das Spiel der Gäste dann teilweise schon Züge der Kür. Noch immer setzte das erfahrene Kollektiv des Drittplatzierten alles daran, irgendwie doch noch einen Fuß in die Tür zu bekommen, aber auch die HSG spielte in diesen Phasen ihren kühlen Kopf aus und ließ nichts anbrennen. Ein eleganter Heber von Marc Köhn in der 59. Minute zum 33:24 setzte nochmals einen sehenswerten Schlussakzent.

„Nach den beiden Spielen gegen Ober-Eschbach und in Dotzheim können wir darüber reden, wo unsere Reise hingeht“, blickte Klimpke schon voraus.

TV Idstein: Quandt, Kloppenburg; Kleß, Heuss, Baier (1), Marxen (5), Denard (4), Cremers (1), J.Welsch, Amstutz, Hübing (2), D.Welsch (1), Schubert (10/4), Luft

HSG Wetzlar: Sulzbach, Gümbel; J. Wallwaey (4), Pjanic (2), Lindenstruth (5), L. Wallwaey (4), Wick (1), Zörb (1), J. Weber (2), Köhn (1), Schaus, Loh (4), T. Weber (4), Kraft (6/4)

Schiedsrichter: Göttmann/Arnold (Habitzheim). – Zuschauer: 220. – Zeitstrafen: 8:6 Minuten. –Siebenmeter: 5/5:4/4

Quelle: Gießener Anzeiger 17.02.2014