„Heimspiel Hattrick“ endet mit schwerer Partie gegen TSV Hannover Burgdorf!

DKB Handball-Bundesliga

Wandschneider: „Wir müssen Freitag erneut an obere Leistungsgrenze gehen!“

Im dritten Heimspiel in Folge in der DKB Handball-Bundesliga erwartet die HSG Wetzlar am Freitagabend den aktuellen Tabellenzehnten TSV Hannover-Burgdorf in der Rittal Arena. Anwurf der Partie, für die es noch Sitz- und Stehplatzkarten an der Abendkasse gibt, ist um 19.45 Uhr. Geleitet wird das erwartete „Duell auf Augenhöhe“ von den erfahrenen DHB-Elitekader-Schiedsrichtern Matthias Brauer und Kay Holm.

Für Wetzlars Trainer Kai Wandschneider ist klar, dass auf seine Jungs am Freitag alles andere als eine leichte Aufgabe wartet. „Hannover ist ein gefährlicher Gegner, der auf allen Positionen über jede Menge individuelle Klasse verfügt. Die ‚Recken‘ haben sich vor dieser Saison sehr gut verstärkt und bilden eine homogene Einheit auf dem Spielfeld – ein Team, das im bisherigen Saisonverlauf sehr schwer zu knacken war. Natürlich haben wir die nötige Klasse, die spielerischen Mittel und das Selbstvertrauen, um dies zu schaffen, aber wir müssen in dieser Partie erneut an unsere obere Leistungsgrenze gehen, um erfolgreich sein zu können.“

Darüber hinaus hat der Wetzlarer Coach großen Respekt vor seinem Gegenüber Christopher Nordmeyer. „Christopher Nordmeyer ist ein Trainer, der seine Mannschaft taktisch immer hervorragend auf den jeweiligen Gegner einstellen kann. Das hat man im Verlaufe dieser Saison bereits mehrfach gesehen. In Melsungen konnten sie ohne zwei Leistungsträger, dafür mit drei verschiedenen Deckungsvarianten einen Punkt erringen“, so Wandschneider.

Der TSV Hannover-Burgdorf ist einer der letzten Aufsteiger in die Bundesliga, der sich auch über das Aufstiegsjahr hinaus halten konnte und scheint sich seither unter der Leitung von Trainer Christopher Nordmeyer kontinuierlich zu stabilisieren. Die Niedersachsen sind auf einem guten Weg, auch in diesem Jahr ihr Ziel, den vorzeitigen Klassenerhalt realisieren zu können. Mit den Abgängen von Asgeir Örn Hallgrimsson, Hannes Jon Jonsson, Vignir Svarvarson, Nikolas Katsigiannis sowie Piotr Przybecki haben die ‚Recken‘ auf den ersten Blick immense Einbußen im spielerischen Bereich hinnehmen müssen. Doch die Verantwortlichen um Geschäftsführer Benjamin Chatton haben im Gegenzug auch durchaus Qualität verpflichten können. Mit Juan Andreu Candau (Leon), Jannis Fauteck (Springe), Joakim Hykkerud (Kristianstad) sowie den aus der Bundesliga bestens bekannten Tamas Mocsai (Flensburg), Martin Ziemer (Balingen) und Mait Patrail (Lemgo/Katar) stehen den fünf Abgängen sechs Zugänge gegenüber, die den Kader der Gäste bislang durchweg verstärkt haben.

„Hannover wird eine ganz harte Nuss für uns“, erwartet HSG-Geschäftsführer Björn Seipp am Freitag einen packenden Kampf in der Rittal Arena. „Natürlich genießen wir derzeit die Euphorie, für die unsere Mannschaft mit ihren tollen Heimauftritten hier in der Region Mittelhessen entfacht hat, aber es ist wichtig, dass wir alle realistisch bleiben. Hannover ist eine Mannschaft, die mit uns auf Augenhöhe steht und es Bedarf erneut aller Kräfte, auf dem Spielfeld und den Tribünen, um diesen Gegner zu schlagen. Unser Team hat absolut das Potential dazu – ich gebe uns nur allen mit auf den Weg: ‚Hochmut kommt vor dem Fall‘!