Helfer haben "HSG-DNA" im Blut

Unsere ehrenamtlichen HelferInnen: Larissa und Sina betreuen die ankommenden Gäste in unserem VIP-Eingang.

DKB Handball-Bundesliga

Ehrenamtliche Mitarbeiter im Hintergrund tragen Sorge für den Bundesliga-Standort Wetzlar

Oft wird gesagt, Blut sei dicker als Wasser. Natürlich basiert dieser Spruch nicht auf einer wissenschaftlichen Untersuchung. Er meint nichts anderes, als dass für viele Menschen die Familie mehr bedeutet als anderweitige Bekanntschaften. Dass man aber nicht zwingend genetisch miteinander verbunden sein muss, damit man zu einer „Familie“ gehört, zeigen Woche für Woche die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der HSG Wetzlar. 

Ob Auf- oder Abbau an Spieltagen, ob Bierzapfen, Bedienen an der Sektbar, Gläserspülen oder leidenschaftliches Anfeuern. Ohne die freiwilligen Helfer würde bei der Handballspielgemeinschaft einiges fehlen – und viel mehr Arbeit für den Verein liegenbleiben.
 
An Spieltagen findet dies beispielsweise schon mehrere Stunden vor Anpfiff seinen Anfang, wenn der Fanclub „Grün-Weiss“ in der Halle eintrifft und beim Installieren der Werbebanden behilflich ist. Danach kümmern sich die fleißigen Mannen um die riesig große HSG-Fanblock-Fahne und um den Aufbau der Pauken und Trommeln, die kontinuierlich für gute Stimmung sorgen und die Sie als Zuschauer zum Mitmachen animieren. Nach dem Spiel steht dann, egal ob nach Sieg oder Niederlage, der Abbau der Werbe-Utensilien auf dem Programm. „Unseren Club so zu unterstützen ist eine Herzensangelegenheit“, erklärt Hans-Ulrich Moser vom Fanclub „Grün-Weiss“. Für die HSG Wetzlar ist das aber bei weitem keine Selbstverständlichkeit und im Spitzensport sicherlich auch nicht alltäglich.
 
Auch im Sparkassen VIP-Business-Club der RITTAL Arena greifen der HSG Wetzlar zahlreiche ehrenamtliche Helfer unter die Arme. „Wir machen den Business-Club“, antwortet Rolf Noske lapidar auf die Frage, welche Funktionen er und „seine“ Getreuen denn erfüllen würden. Seit acht Jahren steht der fröhliche Münchholzhäuser im VIP-Raum hinter der Theke und zapft für die Gäste Bier. Für seine „Fan-Pflichten“ bleibt dabei nur wenig Zeit. Meist verpasse er fast die Hälfte des Spiels, „aber das ist egal. Die Arbeit macht Spaß und mein Herz hängt am Verein“, sagt Noske. „Seitdem ich Rentner bin, habe ich endlich mehr Zeit für die HSG“, so der ehemalige Selbstständige, dessen Frau Gisela ebenfalls zur ehrenamtlichen HSG-Crew gehört.

Allein diese Beispiele verdeutlichen, welche Bedeutung die freiwilligen Helfer für die große „HSG-Familie“ haben. Ein reibungsloser Ablauf wäre ohne sie nur schwer zu realisieren. Von daher gilt es allen „stillen Stars“ an dieser Stelle ganz besonders für ihr Engagement, ihre Zeit und ihr Herzblut zu danken! Namentlich genannt sei hierfür, stellvertretend für alle, Wolf-Rüdiger Blöhß, der über viele Jahre hinweg federführend in Organisation und Ausführung der ehrenamtlichen Tätigkeiten war, jetzt jedoch kürzer treten will.
 
„Wir wollen an dieser Stelle einfach allen freiwilligen Helfern unseres Vereins ein ganz großes Dankeschön für Ihre Unterstützung in der abgelaufenen Saison und die vielen Jahre zuvor aussprechen“, so Geschäftsführer Björn Seipp. „Sie haben HSG-DNA im Blut und sind immer da, wenn man sie braucht! Diese Treue zu unserem Club und die Verlässlichkeit ist mit Geld nicht zu bezahlen – verdient aber unseren allergrößten Respekt!“ 

Um Danke zu sagen, wird die HSG Wetzlar alle freiwilligen Helfer in der Sommerpause zu einer Grillfeier einladen, um bei einem kühlen Licher Bier und Gegrilltem auch bereits auf die kommende Spielzeit anzustoßen.