„HSG ein hoher Werbefaktor für Wetzlar“

created by webmaster@hsg-wetzlar.de (Wolfgang Fischer)

Geschäftsführer Björn Seipp: Dieser Effekt entspricht jährlichen Marketing-Aufwendungen von etwa vier Millionen Euro

Marketing soll auf allen Feldern der Wirtschaft Produkte und Dienstleistungen möglichst umfangreich und nachhaltig an den Kunden bringen. Nicht immer geht das Marketing dann so an die Öffentlichkeit wie im Sport allgemein und im Profisport im Besonderen. 40 Mitglieder des Marketing-Clubs Mittelhessen (MCM) ließen sich bei der HSG Wetzlar von HSG-Geschäftsführer Björn Seipp und Hendrik Adam über die Marketingaktivitäten der HSG Wetzlar informieren. Adam fungiert als Geschäftsführer der Wetzlarer Firma "die interaktiven GmbH & Co. KG" und ist für den heimischen Bundesligisten in Sachen Multi- und Socialmedia tätig.

 

„Die HSG ist ein hoher Werbegfaktor für die Stadt Wetzlar“, sagte Seipp, der den Betrag von rund vier Millionen Euro nannte, den die Stadt für Marketing- und Werbeaktivitäten investieren müsste, um den gleichen Werbeeffekt zu erzielen, für den die HSG stehe. Zugleich sei der Handball-Bundesligist ein Aushängschild der ganzen Region Mittelhessen.

Vor allem ist die HSG, deren Ursprung im TSV Dutenhofen und in der späteren Handballspielgemeinschaft Dutenhofen/Münchholzhausen liegt, laut Seipp „mehr als Profisport“. Hinzu kommen fünf aktive Mannschaften im Herren- und Frauenhandball sowie 16 Jugendmannschaften bis hin zum Bundesligateam der A-Jugend.

Für ihre hervorragende Jugendarbeit - unter anderem wurde das „Leistungszentrum Mittelhessen“ ins Leben gerufen - sei die HSG zertifizert worden. Und so sei es auch erklärtes Ziel, möglichst viele Talente aus der Region an den Profihandball heranzuführen, was laut Seipp allerdings sehr schwer ist. Derzeit seien drei eigene Talente in der Bundesliga im Einsatz.

Sportliches Ziel sei der Klassenerhalt. Bei einem Jahresetat von drei Millionen Euro - der des THW Kiel liege bei zehn Millionen - sei das die realistische Richtgröße. Es sei derzeit 150 Partnerunternehmen und Sponsorpartnern, kleinen wie großen, zu danken, dass das immer neue Abenteuer Bundesliga finanziell gestemmt werden könne.

Hohe Auslastung

Daran haben auch die treuen Fans und gelegentlichen Zuschauer ihren unverzichtbaren Anteil. 3700 Zuschauer im Schnitt der vergangenen Saison entsprechen einer Auslastung der Rittal-Arena bei den Heimspielenvon 80 Prozent. Gegen den Lokalrivalen TV Hüttenberg waren es 4412 in der vollbesetzten Halle, ein Spiel, für das laut Seipp auch 10 000 Karten hätten verkauft werden können, so groß sei das Interesse gewesen.

Facebook sehr wichtig

Ausführlich ging Hendrik Adam auf den Bereich Internet und „Soziale Medien“ wie „Facebook“ ein. Stichworte waren „interaktive Kommunikation“ auch schon während des Spiels, Fan-Shop im Internet, HSG-Newsletter, Fan-Seite, Sponsoring via Netz und vieles mehr. Mittlerweile sei Facebook mit aktuell 605 000 die HSG betreffenden Kontakten und Kommunikationen „fast noch wichtiger als die Webseite“..

(ew)