„HSG Hessen“ – Wetzlar zeigt im Spiel gegen Magdeburg Flagge!

DKB Handball-Bundesliga

In Crunchtime sorgen „echte Hessebube“ für (Vor-)Entscheidung im Duell mit der „Mannschaft der Stunde“

In der geografischen Mitte Deutschlands, dem Hessenland, gab es an diesem Wochenende wohl die Überraschung des Spieltags in der DKB Handball-Bundesliga. Die HSG Wetzlar besiegte den SC Magdeburg klar und verdient mit 28:24 (13:10) und beendete damit die Serie der „Mannschaft der Stunde“, die zuvor aus sechs Spielen 11:1-Punkte geholt hatte (u.a. gegen die Topteams aus Kiel und Hamburg).

Stolz machte Fans und Verantwortliche der HSG Wetzlar nicht nur das engagierte Auftreten der Mannschaft sowie das Ergebnis sondern, wenn zwar nur am Rande, auch die Tatsache, dass in den entscheidenden Momenten des Spiels „echte Hessebube“ für die (Vor-)Entscheidung gegen den ehemaligen Champions League-Sieger sorgten.  

Schon ab Mitte der ersten Halbzeit standen mit Christian Rompf (Linksaußen), Steffen Fäth (Rückraum links), Florian Laudt (Rückraum Mitte), Sebastian Weber (Kreis) und Tobias Hahn (Rechtsaußen) gleich fünf gebürtige Hessen gemeinsam auf dem Spielfeld und sorgten zwischen der 24. und 37. Spielminute dafür, dass sich die Grün-Weißen vorentscheidend auf 16:12 absetzen konnten. Auch zum Ende der Partie setzte HSG-Coach Kai Wandschneider, der während der Partie erfolgreich rotiert hatte, um die Kräfte seiner Mannschaft einzuteilen, auf „volle Hessenpower“. Die letzten sieben Feldtore der Domstädter (bei zudem drei verwandelten Siebenmetern von Nationalspieler Tobias Reichmann) erzielten allesamt die oben genannten Jungs aus dem Bundesland mit dem Hessenlöwen im Wappen.

„Diese Konstellation ist ganz sicher unbewusst entstanden, aber trotzdem umso schöner! Soviel Regionalität auf dem Spielfeld ist heutzutage außergewöhnlich in der DKB Handball-Bundesliga“, freut sich HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. „Der Sieg über Magdeburg war Resultat einer geschlossenen Mannschaftsleistung, in der alle Spieler an einem Strang gezogen, tolle Leistungen gebracht und allen voran in der Abwehr über sich hinausgewachsen sind. Der Aspekt, dass 18 der 28 Treffer von waschechten Hessen erzielt wurden, die somit maßgeblichen Teil zu dem Überraschungserfolg beigetragen haben, ist sicherlich aber bemerkenswert und für uns das Tüpfelchen auf dem i.“