HSG Wetzlar baut Siegesserie in Coburg aus!

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DKB Handball-Bundesliga

Mittelhessen besiegen Gorr-Team mit 28:27 (16:12) - Kristian Björnsen mit neun Treffern bester Werfer der Grün-Weißen - Vierter Bundesliga-Erfolg in Folge!

Die HSG Wetzlar hat die nächsten zwei Punkte eingefahren. Beim HSC 2000 Coburg holten die Mittelhessen einen Start-Ziel-Sieg und gewannen hauchdünn mit 28:27 (16:12). Nachdem das Team von Kai Wandschneider vor 2.561 Zuschauer meist mit drei bis vier Toren in Front gelegen hatte, witterte der HSC am Ende noch einmal seine Chance und kam mit einem 4:0-Lauf noch auf einen Treffer heran - mehr war jedoch nicht drin. Beste Werfer waren Kristian Björnsen (9) und Steffen Coßbau (8). 

Die HSG Wetzlar erwischte in Coburg einen gelungenen Start und lag nach Treffern von Kristian Björnsen, Jannik Kohlbacher und Philipp Weber mit 3:0 (6.) in Front. Erst kurz darauf gelang Romas Kirveliavicius der erste Torerfolg für die Gastgeber. In den folgenden Minuten konnten die Mittelhessen ihren Vorsprung weiter ausbauen. Als Jan Gorr nach einer guten Viertelstunde die Auszeit legte, lag die HSG bereits mit 10:5 in Front. 

Auch eine darauffolgende Zeitstrafe gegen Kohlbacher brachte Wetzlar nicht aus dem Konzept. Das Team von Kai Wandschneider behauptete seinen Vorsprung. Kam Coburg doch einmal auf zwei Treffer in Schlagdistanz - wie durch den Treffer von Tom Wetzel in der 22. Minute zum 12:10 - hatte die HSG stets eine Antwort. In diesem Fall kam sie von Stefan Cavor, der mit einem Doppelpack für das 14:10 (24.) sorgte. Die Differenz hatte bis zur Pause Bestand, es ging mit 16:12 in die Kabine. 

Nach Wiederanpfiff hielt Wetzlar weiterhin seinen Vorsprung und sah lange wie der sichere Sieger aus. Weber sorgte vier Minuten vor dem Ende für das 28:23 und Gorr zog noch einmal die Auszeit. Völlig überraschend wurde es nun noch einmal eng! Florian Billek erzielte drei Treffer hintereinander, sodass Coburg 18 Sekunden vor dem Ende wieder auf ein Tor heran war (28:27, 60.). Um den Vorsprung zu retten, legte nun Wandschneider die Grüne Karte und seine Mannschaft zeigte sich clever genug. Die Mittelhessen retteten die Führung über die Zeit.

Im Stenogramm:

HSC Coburg: Kulhanek (bei zwei Siebenmetern), Krechel – Barsties (1), Hagelin, Wucherpfennig, Kelm, Sebastian Weber (2), Coßbau (8/2), Billek (5), Riehn, Büdel (3), Wetzel (1), Kirveliavicius (3), Lex (4).

HSG Wetzlar: Buric (bis 49.), Nikolai Weber – Kneer, Björnsen (9/4), Mirkulovski (1), Philipp Weber (8/3), Kraft (n.e.), Hahn (n.e.), Berggren, Kvist (4), Klesniks, Lindskog, Cavor (3), Kohlbacher (3).

Schiedsrichter: Immel/Klein (Mühlheim/Oberhausen) – Zuschauer: 2561 – Zeitstrafen: Coburg zwei (Kirveliavicius, Barsties); Wetzlar fünf (Kohlbacher, Klesniks, Kvist, Lindskog, Cavor) – verworfene Siebenmeter: Björnsen (Wetzlar) scheitert an Krechtel (30.), Coßbau (Coburg) scheitert an Nikolai Weber (52).

Quelle: www.handball-welt.de