HSG Wetzlar bezieht Kurz-Trainingslager vor Lübbecke-Spiel!

Die Emotionen von "Bruno" Chalkidis sollen die HSG auch gegen den TuS N-Lübbecke zum Sieg führen.

DKB Handball-Bundesliga

Mittelhessen bereiten sich ab Mittwoch im Rheinland auf wichtige Spiele im Abstiegskampf vor.

„Volle Konzentration auf den Abstiegskampf“ – unter dieser Maxime machen sich die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar am Mittwoch auf, um vor dem wichtigen Auswärtsspiel beim Final4-Teilnehmer TuS N-Lübbecke (Sa., 12. Mai 2012 um 19 Uhr) im Rheinland ein viertägiges Kurz-Trainingslager abzuhalten. Die Grün-Weißen werden in Monheim Quartier beziehen und auf der anderen Rheinseite, im Sportzentrum in Dormagen, ihre Trainingseinheiten absolvieren.

„In Monheim soll die Mannschaft vor diesem wichtigen Spiel noch enger zusammenrücken und sich gemeinsam auf die Schlussphase der Saison einschwören. Außerdem bietet das Trainingslager ausreichend Gelegenheit, um in Gesprächen und Trainingseinheiten vorhandene Schwachstellen in Abwehr und Angriff zu bearbeiten“, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp, der sich an dieser Stelle bei den Verantwortlichen des Zweitligisten DHC Rheinland, dem Ex-Club von Trainer Kai Wandschneider, für die Bereitstellung entsprechender Trainings- und Hallenzeiten bedankt.    

Nach derzeitigem Stand werden am Mittwoch bis auf die verletzten Tobias Hahn (Kreuzbandriss) und Christian Rompf (Schulterverletzung) alle Spieler des Erstligakaders ins Trainingslager nach Monheim aufbrechen können. Von dort aus wird das Team am Samstag direkt zum Auswärtsspiel nach Lübbecke reisen. „In Lübbecke muss sich die Mannschaft auf dem Spielfeld zerreißen, um im Kollektiv die Abwärtsspirale der vergangenen Wochen zu beenden“, fordert Björn Seipp, dem die Schwere der Aufgabe in Ostwestfalen durchaus bewusst ist. „Der TuS hat eine sehr erfahrene Mannschaft, die trotz einiger Verletzungsprobleme immer noch ein hohe Qualität besitzt, was das Team auch am Wochenende in Hamburg unter Beweis gestellt hat. In der Kreissporthalle werden wir nur erfolgreich sein können, wenn wir als geschlossene Einheit auftreten und auf allen Positionen mit der nötigen Konzentration, Leidenschaft und Aggressivität zu Werke gehen. In der Theorie ist allen klar, was notwendig ist – jetzt ist es an den Spielern dies auch über 60 Minuten auf die ‚Platte‘ zu bringen. Dafür soll im Trainingslager der Grundstein gelegt werden."