HSG Wetzlar bläst zum Endspurt vor der EM-Pause

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Grün-Weiße sind heute Abend beim SC Magdeburg zu Gast Coach Chalepo: "Eine Chance ist immer da"

Die Weihnachtslieder sind verklungen, jetzt bläst Handball-Bundesligist HSG Wetzlar zum Endspurt vor der EM-Pause. Im letzten Spiel vor den Titelkämpfen in Serbien (15. bis 29. Januar) sind die Grün-Weißen heute Abend (Anwurf: 20.15 Uhr) beim SC Magdeburg gefordert und wollen das Jahr 2011 möglichst erfolgreich beenden.

 

"Eine Chance ist immer da", sagt HSG-Trainer Gennadij Chalepo vor dem Aufeinandertreffen mit den "Gladiatoren", bei denen nach drei etwas turbulenteren Jahren wieder Ruhe eingekehrt ist.

Nachdem Coach Frank Carstens den Traditionsverein in der vergangenen Saison auf den siebten Platz geführt hat, mischt der erste deutsche Champions-League-Sieger (2002) wieder auf europäischer Bühne im EHF-Cup mit. In der Liga steht das Team von der Elbe derzeit auf dem sechsten Rang. "Den wollen wir auch unbedingt verteidigen. Und dafür brauchen wir einen Sieg - allen Ausfällen zum Trotz", betont Carstens, der auf Kapitän Fabian van Olphen (Kreuzbandriss) und den torgefährlichen Rückraumspieler Jure Natek, der am vergangenen Freitag an der Leiste operiert wurde, verzichten muss. Ein großes Fragezeichen steht zudem hinter dem slowenischen Halblinken Ales Pajovic, der sich eine Beckenprellung zugezogen hat und nur eingeschränkt trainieren konnte. "Das ist auch ohne van Olphen und Natek eine gute Mannschaft", unterstreicht HSG-Trainer Chalepo, der sein Team nach kurzer Weihnachtspause gestern Abend wieder zum Training bat."Eine Chance ist immer da", sagt HSG-Trainer Gennadij Chalepo vor dem Aufeinandertreffen mit den "Gladiatoren", bei denen nach drei etwas turbulenteren Jahren wieder Ruhe eingekehrt ist.

Nachdem Coach Frank Carstens den Traditionsverein in der vergangenen Saison auf den siebten Platz geführt hat, mischt der erste deutsche Champions-League-Sieger (2002) wieder auf europäischer Bühne im EHF-Cup mit. In der Liga steht das Team von der Elbe derzeit auf dem sechsten Rang. "Den wollen wir auch unbedingt verteidigen. Und dafür brauchen wir einen Sieg - allen Ausfällen zum Trotz", betont Carstens, der auf Kapitän Fabian van Olphen (Kreuzbandriss) und den torgefährlichen Rückraumspieler Jure Natek, der am vergangenen Freitag an der Leiste operiert wurde, verzichten muss. Ein großes Fragezeichen steht zudem hinter dem slowenischen Halblinken Ales Pajovic, der sich eine Beckenprellung zugezogen hat und nur eingeschränkt trainieren konnte. "Das ist auch ohne van Olphen und Natek eine gute Mannschaft", unterstreicht HSG-Trainer Chalepo, der sein Team nach kurzer Weihnachtspause gestern Abend wieder zum Training bat.

Heute Mittag geht die Reise der Grün-Weißen mit dem Bus Richtung Sachsen-Anhalt. Mit Rückenwind vom 35:27-Sieg gegen den VfL Gummersbach. "Das gibt ein gutes Gefühl", sagt der gebürtige Weißrusse auf der Wetzlarer Bank und ergänzt: "Viele haben gesagt, Gummersbach war sehr schwach, aber vielleicht haben wir den VfL auch schwach gemacht. Wir sind sehr gut und diszipliniert aufgetreten. Das müssen wir mitnehmen." Nicht dabei sein kann an der Elbe Rückraum-Allrounder Alois Mraz, der noch seinen Mittelfingerbruch an der rechten Wurfhand auskuriert. Bei Linksaußen Kevin Schmidt bleibt laut Chalepo noch abzuwarten, wie er seine Grippeerkrankung weggesteckt hat.

Respekt hat der 42-Jährige vor der "sehr aggressiven Abwehr" der Magdeburger. "Da müssen wir aufpassen und auch auf die schnelle Mitte", bemerkt Chalepo und warnt neben den beiden Außen Yves Grafenhorst und Robert Weber besonders vor dem "sehr starken" polnischen Nationalspieler Bartosz Jurecki am Kreis und dem norwegischen Mittelmann Stian Hauge Tönnesen: "Die müssen wir irgendwie in den Griff kriegen."

Carstens fürchtet HSG-Rückraum

Sein SCM-Kollege Carstens fürchtet den "starken Rückraum" der Wetzlarer mit Daniel Valo, Timo Salzer und Philipp Müller sowie die Schlagwürfe der beiden Letztgenannten. Zuletzt musste seine Mannschaft bei Meister HSV Hamburg eine deutliche 23:32-Klatsche hinnehmen. Besonders die technischen Fehler wurmen den 40-jährigen Sportlehrer immer noch: "Das waren viel zu viele. Die müssen wir deutlich reduzieren", meinte er gestern.

Chalepo hingegen denkt mittlerweile ganz gerne an den Auftritt seines Teams beim HSV am Tag vor dem vierten Advent - trotz der unglücklichen 24:25-Niederlage: "Wir haben uns dort gut verkauft. Genauso müssen wir auch in Magdeburg unsere Stärken ausspielen."

Fünf Dezember-Partien hat die Spielgemeinschaft aus Dutenhofen und Münchholzhausen bereits in den Beinen und sich inzwischen ins gesicherte Mittelfeld vorgearbeitet. Der Bundesliga-Spielplan hatte es zum Jahresabschluss in sich. Die sechste Begegnung steht heute an.

"Es war ein sehr intensiver Monat", sagt der HSG-Trainer, der mit seinem Team heute Abend direkt nach der Partie die Heimreise antritt. Dann sind zehn Tage Ruhe angesagt. Doch die waren gestern für Gennadij Chalepo noch kein Thema: "Wir haben erst noch eine Aufgabe zu lösen." Am besten mit einem Erfolgserlebnis, bevor es am 8. Februar gegen Frisch Auf Göppingen weitergeht."Eine Chance ist immer da", sagt HSG-Trainer Gennadij Chalepo vor dem Aufeinandertreffen mit den "Gladiatoren", bei denen nach drei etwas turbulenteren Jahren wieder Ruhe eingekehrt ist.

Nachdem Coach Frank Carstens den Traditionsverein in der vergangenen Saison auf den siebten Platz geführt hat, mischt der erste deutsche Champions-League-Sieger (2002) wieder auf europäischer Bühne im EHF-Cup mit. In der Liga steht das Team von der Elbe derzeit auf dem sechsten Rang. "Den wollen wir auch unbedingt verteidigen. Und dafür brauchen wir einen Sieg - allen Ausfällen zum Trotz", betont Carstens, der auf Kapitän Fabian van Olphen (Kreuzbandriss) und den torgefährlichen Rückraumspieler Jure Natek, der am vergangenen Freitag an der Leiste operiert wurde, verzichten muss. Ein großes Fragezeichen steht zudem hinter dem slowenischen Halblinken Ales Pajovic, der sich eine Beckenprellung zugezogen hat und nur eingeschränkt trainieren konnte. "Das ist auch ohne van Olphen und Natek eine gute Mannschaft", unterstreicht HSG-Trainer Chalepo, der sein Team nach kurzer Weihnachtspause gestern Abend wieder zum Training bat.

Christiane Müller-Lang