HSG Wetzlar braucht enorme Steigerung!

DKB Handball-Bundesliga

Mittelhessen erwarten TBV Lemgo heute Abend um 19.00 Uhr – Wandschneider fordert Steigerung gegenüber Kiel-Spiel

 

 

Der Endspurt (drei verbleibende Heim- und ein Auswärtsspiel) der DKB Handball-Bundesliga wird heute Abend für die HSG Wetzlar mit einem Heimspiel gegen den TBV Lemgo eingeläutet. Dabei hatte die Mannschaft von Kai Wandschneider nur drei Tage Zeit die schwere Auswärtsniederlage bei dem Rekordmeister THW Kiel aufzuarbeiten.

Eine positive Nachricht bei dem derzeitigen Tabellensechsten ist wohl die Genesung des Kapitäns und Kopf der Mannschaft Steffen Fäth, dem man beim Auswärtsspiel in Kiel deutlich die Schwächung der Magen-Darm-Erkrankung anmerkte. Fäth fügte jedoch kämpferisch an: „Wer sonntags extra nach Kiel anreist, der spielt ja wohl auch zu Hause mit!“

Diese kämpferische Einstellung wird für die HSG Wetzlar von Nöten sein, da die Gäste aus Ostwestfalen mit breiter Brust, nach ihrem souveränen 30:25-Erfolg über den starken Aufsteiger SC DHfK Leipzig quasi den Klassenerhalt sicher haben, in die Rittal Arena Wetzlar kommen. „Sie können jetzt befreit aufspielen“, weiß Wandschneider. „Sie sind groß gewachsen und spiele eine gute 6:0- oder 5:1-Deckung mit Patrick Zieker auf der Eins“, zollt der Trainer der Grün-Weißen der Mannschaft von Florian Kehrmann seinen Respekt.

Während der TBV Lemgo mit Bestbesetzung nach Mittelhessen reist, muss die HSG Wetzlar weiterhin auf Kristian Bliznac (Augen-OP) und Sebastian Weber (Rückenprobleme) verzichten. Der Einsatz von Joao Ferraz ist ebenso noch fraglich und entscheidet sich kurzfristig.