HSG Wetzlar darf jubeln!

Nachwuchs

HSG Wetzlar siegt 28:22 gegen Wiesbaden

In der männlichen A-Jugend-Bundesliga durfte die HSG Wetzlar einen erfolgreichen Spieltag bejubeln. Die Wetzlarer Junioren behielten vor eigenem Anhang gegen die HSG VFR/Eintracht Wiesbaden mit 28:22 die Oberhand.

Wiedergutmachung war für den Bundesliganachwuchs der HSG Wetzlar angesagt, nachdem man vor zwei Wochen gegen den TSG Friesenheim im ersten Heimspiel die bislang einzige Niederlage hinnehmen musste. Diese Aufgabe meisterten die Schützlinge von Trainer Arno Jung mit Bravour gegen den starken Widersacher aus der Landeshauptstadt. „Wir konnten die Scharte vom Friesenheim-Spiel heute auswetzen. Mit dreiviertel des Spieles bin ich zufrieden. In den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte haben wir uns vor allem in der Offensive schwergetan“, lautet das Resümee von Jung.

 Bis zum Stand von 3:3 war das Match völlig ausgeglichen, doch dann fanden die Grün-Weißen immer besser zu ihrem Spiel und konnten mit Einzelaktionen, aber auch mit gelungenen Spielzügen einen 5:0-Lauf hinlegen und sich auf 8:3 absetzen. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte behielten die Gastgeber das Zepter in der Hand und gingen mit einer deutlichen 16:10-Führung in die Kabine. Zu Beginn des zweiten Durchgangs waren die Grün-Weißen nicht mehr so präsent wie noch in Halbzeit Eins.

 Der Angriff agierte drucklos, sodass keine guten Chancen herausgespielt werden konnten. In Anbetracht dessen keimte im Wiesbadener Lager neue Hoffnung auf. In 18 Minuten fanden lediglich drei Würfe der HSG den Weg in das Tor der Gäste, sodass sich Wiesbaden wieder auf 19:17 herankämpfen konnte. „Das war völlig unverständlich und unnötig, da wir deutlich geführt und auch noch daheim gespielt haben. In dieser Phase hat uns vor allem Stefan Hanemann, der vier von fünf Strafwürfen vereiteln konnte, im Spiel gehalten“, so Arno Jung. Die HSG fing sich zum Ende der Begegnung jedoch wieder und spielte ihre konditionelle Überlegenheit aus, sodass am Ende doch noch ein klarer Heimerfolg auf der Anzeigetafel abzulesen war.

Wetzlar: Löchert, Hanemann; Chalepo (5), Müller (7), Marc Weber (1), Markovic (4), Lichert, Zörb (3), Ehrig, Kolmann (2), Tim Weber (2), Kaiser (2), Gohly (2/1), Leger.

Wiesbaden: Weißbrod, Kellner; Walter, Golla (2), Seith (5), Schumacher (6/1), Kretschmann (2), Leon Pareigis, Stadermann, Hieronimus (1/1), Schmelzer (1), Klein, Patrick Pareigis (5).

Zeitstrafen: 12:8 Minuten – Schiedsrichter: Steinbach/Wulferstieg – Zuschauer: 140.

Quelle: Gießener Anzeiger 07.10.2013