HSG Wetzlar gibt sich vor Heimspiel gegen Magdeburg selbstbewusst!

DKB Handball-Bundesliga

Mittelhessen erwarten physisch starke Elbstädter am Freitagabend in der Rittal Arena – HSG-Coach Kai Wandschneider: „Zu Hause haben wir gegen jeden Gegner eine Chance!“

Am Freitagabend steht für die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar das vierte Heimspiel der Saison in der DKB Handball-Bundesliga an. Um 19.45 Uhr haben die Grün-Weißen den selbsternannten Champions League-Anwärter SC Magdeburg zu Gast, der in dieser Partie sein 800. Bundesliga-Spiel bestreiten wird. Nach zuletzt 7:1-Punkten gehen die Gastgeber mit viel Selbstvertrauen in das Duell mit dem zehnfachen DDR-Meister. So weiß HSG-Coach Kai Wandschneider, dass „wir zu Hause, vor unseren fantastischen Fans, gegen jeden Gegner eine Chance haben!“ Für das Duell mit dem SC Magdeburg sind bereits alle Sitzplatzkarten ausverkauft. Stehplatztickets sind sowohl noch im Vorverkauf als auch an der Abendkasse (ab 18.15 Uhr) erhältlich.

Wie ernst der SC Magdeburg die Aufgabe in Wetzlar nimmt, zeigt die Tatsache, dass die Bördeländer bereits am heutigen Donnerstag nach Mittelhessen aufbrechen, um ausgeruht in die Partie zu gehen. Um gegen die physisch enorm starke Truppe von Trainer Geir Svensson erfolgreich bestehen zu können, brauchen die Grün-Weißen  laut Trainer Kai Wandschneider „eine sehr gute Torhüterleistung, eine aggressive Abwehr über die gesamte Spielzeit und ein cleveres Spiel im Angriff!“ Nur dann habe man eine Chance, einen weiteren Heimsieg gegen den SC Magdeburg feiern und die Erfolgsserie ausbauen zu können.

Für Magdeburg ist die HSG Wetzlar alles andere als ein Lieblingsgegner! Sieben der letzten 13 Aufeinandertreffen konnten die Mittelhessen für sich entscheiden. Von den vergangenen sechs Heimspielen gewannen die Wetzlarer fünf. „In der schönen Arena und vor den lautstarken Fans ist es schwer zu bestehen“, weiß auch SCM-Rechtsaußen Robert Weber. Mit 8:6 Punkten stehen seine Magdeburger derzeit nur auf Platz 8 der Tabelle. Zu wenig für ein Team, dass sich als Ziel die Qualifikation für die Champions League auf die Fahne geheftet hat. „Gegen die Rhein-Neckar Löwen und Kiel kann man verlieren, aber was nicht hätte passieren dürfen, war die Niederlage in Leipzig“, so Weber. Am vergangenen Wochenende gelang dem SCM ein souveräner 32:28-Heimerfolg gegen den HSV Handball.

„Ganz sicher hat Magdeburg am Freitag mehr Druck als wir! Sie müssen unbedingt gewinnen, um ihre ambitionierten Ziele weiter verfolgen zu können“, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. „Natürlich wollen auch wir unsere positive Serie fortsetzen und mit unseren Fans wieder einen Heimsieg feiern, aber eines ist vor allem nach dem Heimsieg über Flensburg klar: Unterschätzen wird uns Magdeburg nicht!“

Personell gehen die Domstädter nicht sorgenfrei in die Partie. Abwehrchef Evars Klesniks (Rückenprobleme) und Spielmacher Filip Mirkulovski (Leistenverletzung) konnten nur eingeschränkt, allen voran bei Taktikeinheiten trainieren. Beide wollen aber am Freitag mit dabei sein. „Es wird auch gegen Magdeburg wieder nur über ein starkes Kollektiv gehen“, weiß Kai Wandschneider. „Wir haben uns sehr gut vorbereitet und nun geht es darum, dass in den 60 Minuten jeder meiner Jungs seine Bestleistung abruft.“

Beim Duell mit dem Deutschen Meister 2001 erwartet die HSG Wetzlar am Freitagabend rund 4.000 Zuschauer in der Rittal Arena. „Diese Resonanz hat sich die Mannschaft durch die tollen Auftritte zuletzt erarbeitet“, freut sich Björn Seipp. „Die gewaltige Stimmung in unserer Arena ist bei vielen Gegnern gefürchtet und muss auch am Freitag wieder ein positiver Faktor für unsere Mannschaft sein!“

Geleitet wird die Partie von den DHB-Elitekader-Schiedsrichtern Christoph Immel (Ratingen) und Ronald Klein (Tönisvorst). Die Spielaufsicht hat der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Ralf Damian.