HSG Wetzlar hofft auf Ende der „Leidenszeit“ von João Ferraz!

Bild: www.sportfoto-vogler.de

DKB Handball-Bundesliga

Portugiesischer Nationalspieler steht nach Schulter-Operation vor Rückkehr ins Mannschaftstraining der Mittelhessen

 

Es geschah im Sommertrainingslager der HSG Wetzlar Mitte Juli in Sölden/Österreich als sich Rückraumspieler João Ferraz im Training an der linken Wurfarmschulter verletzte. Nach dem gescheiterten Versuch die Probleme des 27-jährigen in den darauffolgenden Wochen mit konservativen Behandlungsmethoden in den Griff zu bekommen, musste sich der Portugiese letztlich Mitte Oktober in der Klinik für Sportorthopädie und Arthroskopische Chirurgie in Markgröningen einer Operation unterziehen.

Danach standen für Ferraz lange Wochen und Monate mit Physiotherapie, Nachuntersuchungen in Markgröningen und Reha-Maßnahmen auf dem Programm. „Alle Beteiligten haben João die bestmögliche Versorgung zukommen lassen, wofür wir sehr dankbar sind. Unsere medizinische Abteilung ist Stand heute mit dem Heilungs- und Rehaverlauf sehr zufrieden“, weiß HSG-Geschäftsführer Björn Seipp zu berichten. „Joao hat seit der erfolgreichen Operation und den darauffolgenden Wochen der absoluten Ruhe extrem professionell und hart gearbeitet. Er ist auf einem guten Weg und wir hoffen, dass er, wenn alles gut geht, spätestens Anfang April wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Derzeit wird João bei Reha-Sport in Biskirchen auf diesen lang ersehnten Wiedereinstieg vorbereitet, so dass wir guter Hoffnung sind, dass alles klappt und Joao so bald wie ihm möglich wieder auf dem Spielfeld steht.“

Dann soll der 27-jährige gemeinsam mit Stefan Čavor das Linkshänder-Duo im Rückraum aktuellen Tabellensiebten der DKB Handball-Bundesliga bilden – auch über das Saisonende hinaus. Die Vereinsverantwortlichen hatten Ferraz Vertrag im Januar per Option bis Juni 2018 verlängert. "Wir wissen, was wir an João haben und sind uns sicher, dass er der Mannschaft in Abwehr und Angriff enorm helfen kann", so Seipp.