HSG Wetzlar kann weiterhin mit Torhüter Andreas Wolff planen!

DKB Handball-Bundesliga

Deutscher Nationalkeeper spielt auch in Saison 2015/2016 für Mittelhessen – Vertraglich verankerte Ausstiegsklausel einvernehmlich aufgehoben

Handball-Bundesligist HSG Wetzlar kann auch in der kommenden Erstliga-Saison auf die Dienste von Torhüter Andreas Wolff zählen. Der 23-jährige und dessen Arbeitgeber einigten sich jetzt, wenige Tage vor Beginn der Handball-Weltmeisterschaft in Katar darauf, eine im Vertrag verankerte Ausstiegsklausel zum 30.06.2015 aufzuheben. Somit steht fest, dass Wolff in der kommenden Spielzeit gemeinsam mit Nikolai Weber (kehrt vom TSV Hannover-Burgdorf an die Lahn zurück) und Jugend-Nationaltorhüter Stefan Hanemann das Torhüter-Trio der Mittelhessen bilden wird. 

„Andi hat sich in den nunmehr knapp anderthalb Jahren hier in Wetzlar hervorragend entwickelt und es war klar, dass das in der Liga nicht unbeachtet bleibt. Ich denke es ist klar, dass ein junger Spieler aufhorcht, wenn deutsche Top-Clubs anklopfen“, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. „Umso schöner ist es, dass wir jetzt Klarheit haben, dass er auch in der kommenden Saison unser Trikot tragen wird“, so der 40-jährige, der dies als „win-win“-Situation beschreibt. „Andi weiß, dass er mit 23 Jahren noch eine lange, erfolgreiche Torhüter-Karriere vor sich hat und irgendwann, wenn er sich weiter so verbessert, sicherlich bei einem Champions League-Teilnehmer spielen wird. In Wetzlar findet er aktuell optimale Voraussetzungen vor, um sich, allen voran unter Torwarttrainer Jasmin Camdzic, kontinuierlich weiterzuentwickeln – auch im Hinblick auf die Nationalmannschaft – und wir als Club sowie unsere Fans haben jetzt Gewissheit, dass wir auch in der nächsten Saison auf ein starkes Torhütergespann zählen können!“

Wolff war erst im Sommer 2013 vom Zweitligisten TV Großwallstadt nach Wetzlar gewechselt, wo sich der 23-jährige dank starker Leistungen schnell zur Nummer Eins im Kasten aufschwang und letztlich auch zum Nationalspieler wurde. „Ich freue mich, im kommenden Jahr zusammen mit Nikolai Weber in Wetzlar zu spielen“, erklärt der gebürtige Euskirchener. „Ich kenne Niko schon ein bisschen. Er ist ein super Typ und ein richtig guter Torhüter! Ich denke, dass wir zusammen sehr gut harmonieren werden. Ich fühle mich unheimlich wohl in Wetzlar und habe, genau wie die Club-Verantwortlichen, niemals gesagt, dass ich im nächsten Jahr nicht mehr hier spielen will oder werde. Meine volle Konzentration gilt jetzt der Nationalmannschaft und ab nach der WM der HSG Wetzlar, denn wir haben bis Saisonende noch viel vor.“

Aktuell steht Wolff im erweiterten WM-Aufgebot des Deutschen Handballbundes. „Wir würden uns sehr freuen, wenn wir einmal mehr einen deutschen Nationalspieler bei einer WM stellen könnten“, so Björn Seipp. „Es war auch Andi wichtig, noch vor dem WM-Start Klarheit über seine Zukunft zu haben, um sich voll auf eine mögliche Teilnahmen an diesem großen Turnier konzentrieren zu können.“