HSG Wetzlar mit 38:19-Kantersieg

Nachwuchs

Souveräner Auswärtssieg für die U17 der HSG Wetzlar gegen die TuS Griesheim

Die TuS Griesheim konnte der U17 der HSG Wetzlar in der Handball-Oberliga der männlichen B-Jugendlichen nicht gefährlich werden und musste eine herbe 19:38-Klatsche bei der HSG hinnehmen. Am kommenden Sonntag kann die Entscheidung um die Hessenmeisterschaft fallen, wenn der TV Hüttenberg um 14 Uhr die HSG Wetzlar zum Derby empfängt.

Die Schützlinge von Jochen Beppler waren gewarnt vor Griesheim, das zuletzt völlig überraschend den Meisterschaftsaspiranten aus Hüttenberg geschlagen hatte. Von diesem Gegner war jedoch nur in der Anfangsphase etwas zu sehen, in der der TuS noch mit der Heimsieben Schritt halten konnte. Nach einer 3:1-Führung der Grün-Weißen glichen die Gäste zum 4:4 aus. Die HSG-Akteure um Spielmacher Lukas Gümbel brauchten ein wenig, um richtig in der Partie anzukommen. »Griesheim hat uns mit der Abwehr ein wenig überrascht. Wir haben eigentlich mit einer 6:0-Abwehr gerechnet aber sie haben eine 3:2:1 gespielt«, ließ Beppler verlauten. In der eigenen Deckung war der Wetzlarer Nachwuchs den berühmten Schritt zu spät, und im Angriff wurde nicht der direkte Weg zum Tor gesucht, sondern lieber noch eine Station weiter gespielt.

Nach dem zwischenzeitlichen Remis schalteten die Jungs aus Dutenhofen und Münchholzhausen jedoch einen Gang hoch und zauberten einen 5:0-Lauf auf das Parkett. Über das 9:4 baute die Heimsieben ihr Polster auf 15:6 aus und ging auch mit einer Neun-Tore-Führung in die Halbzeit. Nach dem Wiederanpfiff leistete sich der ungeschlagene Tabellenführer aus Wetzlar keine Schwächephase mehr und setzte sich Tor um Tor weiter ab. Die HSG-Abwehr offenbarte sich im zweiten Durchgang als sattelfester, und auch das Umschaltspiel gelang immer besser, sodass die Ballgewinne postwendend in Gegenstoßtore umgemünzt werden konnten. Griesheim konnte im weiteren Verlauf nicht an die Leistung aus dem Hüttenberg-Spiel anknüpfen, sodass die HSG Wetzlar weiterhin mit einer weißen Weste die Oberliga anführt. »Die Mannschaft hat ein gutes Spiel gemacht, aber jetzt steht mit dem Auswärtsspiel beim TV Hüttenberg die wohl schwierigste Aufgabe in der Rückrunde bevor«, so die abschließenden Worte von HSG- und DHB-Jugendtrainer Jochen Beppler.

HSG Wetzlar: Stroh, Klimpke; Gümbel (2), Müller (2), Heuer (7), Kolb (6), Jonas Leger (4/1), Bremond (7/3), Weber, Salamanca, Schwalbe (3), Maximilian Leger (7).Quelle: Gießener Anzeiger 19.02.2014