HSG Wetzlar U19: A-Jugend-Bundesliga als Herausforderung!

DKB Handball-Bundesliga

Samstag startet die neuen Saison für den grün-weißen Nachwuchs - Team von Neu-Coach Thomas Weber empfängt Eintracht Baunatal

Mit einem stark veränderten Kader geht die HSG Wetzlar U19 in der Saison 2014/2015 in der A-Jugend-Bundesliga (JBLH) an den Start. Wenn am Samstag, den 13.09.2014 das erste Liga-Heimspiel gegen Eintracht Baunatal angepfiffen wird, ist nicht nur das Aufgebot der „Grün-Weißen“ neu, auch der Trainer ist mit Thomas Weber (A-Schein-Inhaber) ein anderer. Der 48jährige, der bis Sommer noch die Leitung des HHV-Nachwuchsstützpunkt in Mühlheim innehat und zudem noch den Männer-Landesligisten TV 1988 Reinheim trainierte, war zuletzt auch als Landesauswahl-Coach sehr erfolgreich. Im Gespann mit Jochen Beppler gewann der dreifache Familienvater mit Hessen die Deutsche Meisterschaft des Jahrgangs 1997 und jünger. „Ich freue mich sehr, dass mir die HSG Wetzlar das Vertrauen schenkt, mich in dieser professionellen Struktur einzubringen“, so Thomas Weber. „Dadurch, dass ich mit Jochen Beppler nun schon vier Jahre zusammengearbeitet habe und auch Arno Jung dadurch gut kenne, denke ich, dass ich das Team gut ergänzen werde. Mein Ziel als Trainer ist es allen voran, die vielen HSG-Talente weiter individuell zu fördern, aber auch die hohe sportliche Qualität der Mannschaften so zu halten und noch weiter auszubauen.“ 

Nachdem die U19 die abgelaufenen Saison in der JBLH-Staffel „West“ als Tabellensiebter abgeschlossen hatte, gehen die Grün-Weißen nunmehr in der Staffel „Ost“ an den Start. Es warten starke Gegner wie zum Beispiel die Junioren des TV Großwallstadt, SC DHfK Leipzig oder der VfL Gummersbach auf die Weber-Schützlinge. Unter anderem haben Leistungsträger wie Moritz Zörb, „Schenja“ Chalepo oder Luis Kaiser die U19 aus Altersgründen verlassen müssen, dafür stoßen aus der letztjährigen U17 ein ganzes Dutzend talentierter Nachwuchskräfte zum Team um Stefan Hanemann oder Dane Markovic. „Damit ist die Mannschaft, die vorletzte Saison die deutsche Vizemeisterschaft in der B-Jugend erringen konnte, annähernd wieder komplett und kann sich nunmehr in der A-Jugend-Bundesliga beweisen“, verrät HSG-Geschäftsführer Björn Seipp, der sich viel vom „Talentschuppen“ erwartet. „Die Spieler müssen den nächsten Schritt machen, sowohl spielerisch als auch körperlich. Die Bundesliga ist eine hohe Messlatte für jeden einzelnen Spieler und ein wichtiger Schritt, den es auf dem Weg nach oben zu meistern gilt!“

Im Kader der U19 steht mit Lukas Gümbel und Jonas Müller zwei Spieler, die bereits in der Jugendnationalmannschaft des DHB zum Einsatz kamen. Letztgenannter war sogar Kadermitglied bei der Europameisterschaft der U18 in Polen, die die DHB-Auswahl (um das Trainerteam Christian Schwarzer und Jochen Beppler) mit Platz 7 abschloss. Mit Matthias Schwalbe steht ein weiterer Jugendnationalspieler im Kader, der jedoch für die Slowakei aufläuft. „Dass einige unserer Jugendspieler mittlerweile auch für die Nationalkader nominiert werden, zeigt, wie gut die individuelle Ausbildung bei der HSG Wetzlar ist“, so Björn Seipp, der dafür Jugendkoordinator Arno Jung und dem Leiter Nachwuchsleistungssport Jochen Beppler federführend dankt. „Sie haben hier in den vergangenen Jahren Strukturen geschaffen, von denen unsere Talente enorm profitieren. Natürlich wollen und müssen wir mit unserer U19 in der aktuellen Saison eine gute Rolle in der Bundesliga spielen, aber das individuelle Vorankommen unserer Spieler steht immer an erster Stelle.“