HSG Wetzlar und RSV Lahn-Dill erhalten kompakten Lebensretter

CRS medical-Geschäftsführer Dr. Michael Schlapp (2. v.l.) überreichte auf dem Hessentag die Defibrillatoren an (von links) Andreas Joneck, Dr. Petra Michel-Leutheuser, Sven Köppe und HSG-Marketing-Mitarbeiter Alexander Finke.

DKB Handball-Bundesliga

CRS medical aus Asslar überreicht automatisierten, externen Defibrillator (AED)

Im Rahmen des Hessentags 2012 in Wetzlar wurde den beiden hochklassigen Sportvereinen der Stadt, dem RSV Lahn-Dill und der HSG Wetzlar, von der Firma CRS medical GmbH ein ganz besonderes und überaus wichtiges Geschenk überreicht. Am gemeinsamen Stand der Rollstuhlbasketballer und der Handballer im Licher Biergarten händigte Geschäftsführer Dr. Michael Schlapp Vertretern beider Clubs je einen automatisierter, externer Defibrillator (AED) aus. In Notfällen wie z.B. Kammerflimmern, soll das kleine akku- oder batteriebetriebene Gerät Sportlern, Verantwortlichen oder Zuschauern behilflich sein bzw. im Extremfall sogar Leben retten.

Mit 100.000 Todesfällen jährlich ist der plötzliche Herztod Todesursache Nummer eins in Deutschland. „Bei rechtzeitiger Anwendung kann der AED in Kombination mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung die Überlebenschance um bis zu 60 Prozent verbessern“, erklärt Dr. Michael Schlapp, der mit seinem Unternehmen langjähriger Partner der beiden Vereine ist. Die Bedienung des kleinen Lebensretters sei selbsterklärend und absolut freundlich, so Schlapp. Nach Anbringung an den Körper analysiert der AED automatisch den Herzrhythmus und gibt anschließend detailliert wieder, was zu tun ist und was das Gerät selbst gerade tut.

„Wir danken CRS medial für dieses wirklich sinnvolle Geschenk, freuen uns, dass wir nun für den Fall der Fälle gerüstet sind, hoffen aber gleichzeitig, dass wir nie Gebrauch vom AED machen müssen“, betonte HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. Auch sein Pendant auf RSV Seite, Andreas Joneck, bedankte sich beim Sponsor für den Frühdefibrillator: „Als Sportler geht man an die körperliche Grenze der eigenen Leistungsfähigkeit und darüber hinaus. Daher ist es ausgesprochen wichtig, für den schlimmsten Fall ausgestattet zu sein. Leider hat es im Sport schon öfter Fälle gegeben, in denen man auf solche lebensrettenden Gerätschaften angewiesen ist. Sie zu besitzen, sorgt für ein sicheres Gefühl.“