HSG Wetzlar unterstützt Kampagne „Herzinfarkt – nein danke!“

DKB Handball-Bundesliga

Etwa 170.000 Menschen sterben jährlich an einer Herz-/Kreislauferkrankung in Deutschland

Aus Wetzlar, für die Region! Der Handball-Bundesligist HSG Wetzlar arbeitet „Hand in Hand“ mit der neugegründeten  „Stiftung Gießener Herz“ aus dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg zusammen, welche mit der Kampagne „Herzinfarkt – nein danke!“ den Herz- und Kreislauferkrankungen den Kampf ansagt. 300.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich Herz- Kreislauferkrankung pro Jahr; davon sterben über die Hälfte. Bis ins Jahr 2025 wird sich die Zahl aller Voraussicht verdoppeln. 93% aller betroffenen Personen reagieren erst drei bis sechs Stunden nach dem Herzinfarkt, mit jeder Stunde sinken die Chancen zu Überleben rapide.

„Wir möchten den Menschen die Möglichkeit bieten, sich besser über das Krankheitsbild Herzinfarkt zu informieren, so dass es am besten erst gar nicht so weit kommt oder richtig reagiert wird im Ernstfall. Da Sport und Bewegung einen erheblichen Anteil in der Prävention gegen den Herzinfarkt einnehmen, sind wir über die Zusammenarbeit mit der HSG Wetzlar sehr glücklich“, so Prof. Dr. Holger Nef, der in der Vorbereitung die Erstligaprofis der Grün-Weißen mit einem kardiologischen Check auf „Herz und Nieren“ untersucht hatte.

Um dieses ernst zu nehmende Thema den Menschen näher zu bringen, setzt die „Stiftung Gießener Herz“ alle Hebel in Bewegung. Bei der Informationsveranstaltung „Gießener-Arzt-Patienten-Foren“ werden jegliche Fragen zum Herzinfarkt von kardiologischen Experten beantwortet. Des Weiteren wird ein „Notfall- und Reanimationstraining“ in Zusammenarbeit mit den Johannitern veranstaltet, so dass man auf den neuesten Stand der Erstversorgung gebracht wird. Zudem wird die „Stiftung Gießener Herz“ mit einem Infostand am Stadtfest Gießen teilnehmen, an dem man sich über das Thema Herzerkrankungen und deren Behandlungsmöglichkeiten eine ausführliche Beratung einholen kann. Abschließend kann man sich bei einer Besichtigung eines Herzkatheterlabors der UKGM ein Bild von den Behandlungsmöglichkeiten verschiedenster Herzerkrankungen machen. 

Prof. Dr. med. Christian Hamm, Klinikdirektor Medizinische Klinik, Kardiologie und Angiologie in der UKGM, sprach in der Pressekonferenz von einer „Win-Win“-Situation bei der Zusammenarbeit mit der HSG Wetzlar, da man einerseits viele Menschen erreicht und denen dann auch noch was Gutes tun kann. Bekräftigt wurde Hamm von HSG-Geschäftsführer Björn Seipp: „Die HSG Wetzlar wird von vielen Sportinteressierten und Breitensportlern in Mittelhessen wahrgenommen, so dass wir hoffentlich als gute Plattform dienen, um so viele Menschen wie nur möglich zu erreichen. Für uns ist es eine Herzensangelegenheit weiterhin eng mit der „Stiftung Gießener Herz“ zu kooperieren, damit dieses ernste und wichtige Präventionsthema in unserer Region wahrgenommen wird." Im Zuge der Imagekampagne wird die Stiftung ab Mitte August auch auf drei Gießener Stadtbussen mit den Gesichtern der Wetzlarer Nationalspieler Steffen Fäth und Tobias Reichmann werben.

Wer sich zu diesem Thema oder der Kampagne „Herzinfarkt – nein Danke!“ informieren oder an den oben genannten Gesundheitsaktionen teilnehmen möchte, findet weitere Informationen und Daten unter www.herzinfarkt-nein-danke.de. Spendenkonto: Stiftung Gießener Herz, Volksbank Mittelhessen, BLZ: 513 900 00, Kto-Nr.: 54 838 16.