HSG Wetzlar verpflichtet Spielmacher Philipp Pöter!

Freuen sich auf die Zusammenarbeit am Sommer: Philipp Pöter und HSG-Geschäftsführer Björn Seipp (re.).

DKB Handball-Bundesliga

29-jähriger Mittelmann wechselt im Sommer vom SC DHfK Leipzig an die Lahn – Regisseur Florian Laudt beendet Erstligakarriere zum Saisonende - Personalplanungen fast abgeschlossen!

Der Handball-Erstligist HSG Wetzlar treibt seine Personalplanungen für die kommende Saison weiter voran. Nach den Neuverpflichtungen von Stefan Kneer (Rhein-Neckar Löwen), Anton Lindskog, Kristian Björnsen (beide IFK Kristianstad/Schweden) sowie des bosnischen Nationaltorhüters Benjamin Buric (RK Gorenje Velenje/Slowenien) können die Grün-Weißen heute einen weiteren Sommer-Zugang vermelden. Vom Erstliga-Aufsteiger SC DHfK Leipzig wechselt im Juli Spielmacher Philipp Pöter ablösefrei an die Lahn. Der 29-jährige hat bei den Mittelhessen, nach bestandenem Medizincheck, einen Zweijahres-Vertrag unterzeichnet und tritt die Nachfolge von Florian Laudt an, der seine Erstligakarriere nach der laufenden Saison auf eigenen Wunsch hin beenden wird. 

„Wir freuen uns sehr, dass sich Philipp für die HSG Wetzlar entschieden hat“, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. „Er ist ein physisch starker Mittelmann, der torgefährlich und in der Deckung variabel einsetzbar ist. In Leipzig spielt Philipp bislang eine herausragende Saison und hatte auch im Jahr davor entscheidenden Anteil daran, dass der Aufstieg in die DKB Handball-Bundesliga geklappt hat.“ Der gebürtige Westfale hat in der laufenden Runde in 20 Erstliga-Spielen bereits 78 Treffer erzielt. Beim starken Aufsteiger, der aktuell auf dem zwölften Tabellenplatz steht, gilt Pöter als 'Kopf der Mannschaft'. „Philipp besitzt Führungsmentalität, auf und abseits des Spielfeldes. Er hat uns nicht nur sportlich, sondern in den persönlichen Gesprächen auch menschlich absolut überzeugt und bringt alles mit, was wir als Anforderungsprofil für diese Position definiert haben.“''

Nach seinen Profistationen in Düsseldorf, Essen und Leipzig wechselt der 29jährige im Sommer nunmehr nach Wetzlar. „Ich bin gespannt und freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Die HSG Wetzlar ist ein etablierter Club in der DKB Handball-Bundesliga und nicht zuletzt deswegen ein sehr reizvoll“, so Philipp Pöter, dem es jedoch wichtig ist, zu betonen, dass es keine einfache Entscheidung war, seinen aktuellen Arbeitgeber zu verlassen. „Der SC DHfK Leipzig ist ein großartiger Verein mit wunderbaren Persönlichkeiten. Nach zwei Jahren ist es dennoch Zeit für mich, meiner Frau und Familie in Essen räumlich näher zu kommen. Neben der sportlichen Herausforderung war das auch ein wesentlicher Punkt, warum ich mich für die HSG Wetzlar entschieden habe. Ich freue mich auf meine neuen Mannschaftskameraden und die Zusammenarbeit mit Trainer Kai Wandschneider.“ 

Pöter tritt im Juli die Nachfolge von Florian Laudt an, der seine Erstligakarriere nach der laufenden Saison beenden möchte, um sich mehr auf seine Familie und den Lehrer-Job zu konzentrieren. „Nach vielen Jahren der Doppelbelastung aus Leistungssport und Beruf sehne ich mich nach mehr Flexibilität und Spontanität. Schon heute blicke ich sehr zufrieden auf die vergangenen zweieinhalb Jahre bei der HSG Wetzlar zurück und freue mich jetzt auf die Herausforderungen mit der Mannschaft bis Saisonende sowie im Privaten danach“, erklärt Florian Laudt seine Entscheidung. „Dafür haben wir selbstverständlich aller größtes Verständnis, auch wenn uns Florians Abgang natürlich schmerzt, denn Florian ist auch ein toller Charakter und spielt bislang, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr, eine sensationelle Saison“, so Björn Seipp. „Wenn auch nicht mehr im Bundesligakader würden wir Florian gerne auch weiterhin bei der HSG Wetzlar sehen. Über Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit sind wir aber derzeit noch in gemeinsamen Gesprächen.“

Mit Buric, Kneer, Björnsen, Lindskog und Eigengewächs Fabian Kraft stehen somit bereits sechs Neuzugänge der Grün-Weißen für die kommende Saison fest. Dem gegenüber werden mit Carlos Prieto, Christian Rompf, Florian Laudt, Kristian Bliznac, Guillaume Joli, Sebastian Weber, Andreas Wolff (THW Kiel) und Steffen Fäth (Füchse Berlin) acht Spieler den Club verlassen.

„Unsere Personalplanungen für die neue Saison sind damit fast abgeschlossen. So früh war das in Wetzlar noch nie der Fall! Einzig für den linken Rückraum suchen wir derzeit noch nach einem entwicklungsfähigen Neuzugang, der spielstark und torgefährlich ist. Diesbezüglich werden wir den Markt weiterhin genauestens sondieren“, verrät Geschäftsführer Björn Seipp. „Wir sind froh und stolz, dass sich bislang alle Spieler, die unsere Trainer auf dem Wunschzettel hatten, für die HSG Wetzlar entschieden haben. Das zeigt auch, welchen Stellenwert wir uns mittlerweile erarbeitet haben. Wir werden in der kommenden Saison mit einem schlankeren und im Durchschnitt deutlich jüngeren Kader an den Start gehen, ohne dass es diesem an Erfahrung mangelt. Wichtig war es uns bei der Zusammenstellung der Mannschaft, dass wir charakterstarke Spieler nach Wetzlar holen. Das ist das, was unsere Mannschaft auch in den vergangenen Jahren besonders und erfolgreich gemacht hat.“