HSG Wetzlar will gegen Hannover erste Heimpunkte einfahren!

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DKB Handball-Bundesliga

Mittelhessen empfangen ambitionierte „Recken“ am Mittwochabend in Rittal Arena – Rechtsaußen Guillaume Joli vor Rückkehr ins Team

Für die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar steht am Mittwochabend das zweite Heimspiel der noch jungen Saison an. Um 20.15 Uhr erwarten die Grün-Weißen das Team des TSV Hannover-Burgdorf in der Rittal Arena, das derzeit mit 4:2-Punkten auf dem achten Tabellenplatz rangiert. Geleitet wird die Partie, für die es noch Sitz- und Stehplatzkarten an der Abendkasse gibt, von den DHB-Elitekader-Schiedsrichtern Philipp Dinges und Daniel Kirsch (Eggenstein). Die Spielaufsicht DHB-Schiedsrichterchef Peter Rauchfuß.

„Wir wissen, dass wir punkten müssen“, weiß HSG-Torhüter Nikolai Weber, der vor der Saison gemeinsam mit Spielmacher Filip Mirkulovski von den „Recken“ zur HSG Wetzlar gewechselt war. „Im ersten Heimspiel gegen Berlin ist es uns nicht gelungen unser volles Potential abzurufen und am vergangenen Wochenende in Gummersbach waren wir über weite Strecken den bessere Mannschaft, sind letztlich aber an unserer schwachen Abschlussquote gescheitert. Gegen Hannover wollen wir jetzt den nächsten Schritt machen, noch aggressiver und konzentrierter agieren und die Punkte in Wetzlar behalten“, so der Rückkehrer, der natürlich noch einige Verbindungen in die niedersächsische Hauptstadt hat. „Ich stehe mit vielen Spielern in Kontakt, denn meine Kollegen in Hannover sind mir sehr ans Herz gewachsen. Morgen Abend ruht die Freundschaft allerdings! Hannover hat starke Rückraumschützen, die für viel Torgefahr sorgen. Mich überrascht es nicht, dass sie mit zwei Siegen in der Tabelle derzeit gut dastehen“.

Kai Wandschneider optimistisch: „Wir machen definitiv Fortschritte!“

Wetzlars Trainer Kai Wandschneider sieht dem Duell mit den „Recken“ optimistisch entgegen: „Wir machen definitiv Fortschritte! Die Abstimmung wird von Tag zu Tag besser, weil die Mannschaft im Training immer Vollgas gibt. Wir müssen eine richtig aggressive Abwehr stellen und konsequenter im Abschlussverhalten sein, dann haben wir alle Chancen gegen Hannover zu punkten“, so der 55-jährige, der am Mittwochabend wieder auf seinen französischen Rechtsaußen Guillaume Joli bauen kann, der seinen Muskelfaserriss auskuriert hat. „Er wird definitiv im Kader sein“, so Wandschneider, dem nach derzeitigen Stand alle Spieler zu Verfügung stehen.

Auf die Zuschauer in der Rittal Arena wartet ein spannendes Duell zweier Teams, die sich in den bisherigen Aufeinandertreffen der DKB Handball-Bundesliga wenig geschenkt haben. In zwölf Vergleichen konnten beide Mannschaften jeweils sechsmal als Sieger vom Feld gehen. In der vergangenen Saison gewannen beide Clubs ihre Heimspiele. „Hannover kommt sicherlich mit breiter Brust, aber mit den Unterstützung unserer Zuschauer im Rücken werden wir suchen, den Recken den Zahn zu ziehen“, so Kai Wandschneider, der die Gäste mit verschiedenen Abwehrvarianten vor einige Herausforderungen stellen will. „Wir haben in Gummersbach viele richtig gute Ansätze in Abwehr und Angriff gehabt, die wir in die Partie gegen Hannover mitnehmen werden!“

Björn Seipp mahnt: „Falsches Anspruchsdenken im Umfeld hilft keinem! Es geht um Punkte, egal wie!“

Mit 2:4-Punkten stehen die Grün-Weißen derzeit auf dem elften Tabellenplatz. Für HSG-Geschäftsführer Björn Seipp ist der Saisonstart durchwachsen verlaufen, aber kein Grund für Beunruhigung, denn „ich sehe bei der neuformierten Mannschaft eine positive Entwicklung“, so der 41-jährige. „Der Sieg in Stuttgart zu Beginn war enorm wichtig! Natürlich tun die Niederlagen gegen Berlin und Gummersbach weh, aber sie sind erklärbar. Jetzt gilt es die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und mit Vollgas an die Aufgabe Hannover zu gehen, dann wird sich auch der Erfolg einstellen. Die Mannschaft ist heiß auf den ersten Heimsieg und braucht die uneingeschränkte Rückendeckung unserer Zuschauer, denn das hat sich unser neuformiertes Team einfach verdient. Falsches Anspruchsdenken im Umfeld hilft keinem, allen voran nicht der Mannschaft und dem Club. Es geht um Punkte, egal wie!“