HSG Wetzlar will gegen Lübbecke positiven Trend fortsetzen!

DKB Handball-Bundesliga

Ostwestfalen kommen am Samstag um 19 Uhr mit Ex-Coach Chalepo – „Public viewing“ nach dem Handballspiel

Das kommende Heimspiel der HSG Wetzlar gegen den TuS N-Lübbecke am Samstag den 25. Mai 2013 (Anpfiff um 19.00 Uhr, Rittal Arena) wird für alle Beteiligten eins der besonderen Art, da mit Gennadji Chalepo ein bekanntes Gesicht auf der Trainerbank der Gäste sitzen wird. Der gebürtige Weißrusse stand bis 2012 im Dienste der Grün-Weißen und genießt immer noch ein großes Ansehen in der Domstadt. Direkt nach Abpfiff der Bundesligapartie wird das deutsche Champions League-Finale vom Hallenbetreiber live auf Großbildleinwänden im Foyer der Arena und über Bildschirme im VIP Business-Club übertragen. "Wir wollen natürlich nicht, dass unsere Fans aufgrund des Besuchs unseres Heimspiels dieses historische Fußball-Highlight verpassen", so der HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. 

Auch wenn die HSG Wetzlar das Hinspiel mit 30:29 gegen das selbsternannte „stärkste Handballdorf Deutschlands“ für sich entscheiden konnte und der kommende Gegner in der Tabelle fünf Plätze hinter den Mittelhessen rangiert, wird das Spiel am kommenden Samstag kein Selbstläufer. „Lübbecke verfügt über eine hohe Qualität im Kader. Sie sind auf jeder Position doppelt oder gar dreifach gut besetzt. Das wird eine harte Nuss, die wir knacken müssen“, so die warnenden Worte von Kai Wandschneider, dem Übungsleiter der HSG Wetzlar. Zur Rückrunde verstärkten sich die Westfalen zudem mit dem erfahren Rückraumspieler Ales Pajovic, der sich vor allem in der 6:0-Deckung zu einem wichtigen Eckpfeiler entwickelt hat.

Doch auch die HSG-Spieler um Kapitän Michael Müller sind gewappnet, denn die Domstädter konnten aus den vergangenen fünf Erstligaspielen 8:2-Zähler mitnehmen und auch abgelaufene Trainingseinheiten verlief laut Trainer Kai Wandschneider sehr positiv. „Die Mannschaft ist heiß auf die anstehende Partie. Unser Ziel ist es, einen einstelligen Tabellenplatz am Ende der Saison inne zu haben, jedoch müssen wir dafür das Spiel gegen Lübbecke gewinnen“, so der Coach. Bei dieser schweren Heimaufgabe muss Wandschneider weiterhin auf Nationalspieler Steffen Fäth verzichten, der wegen eines Einrisses der Patellasehne im linken Knie bis Saisonende ausfällt. Der Einsatz eines weiteren Nationalspieler in Reihen der HSG Wetzlar ist fraglich, da die Schulter von Tobias Reichmann immer noch zwickt. 

Dass die Mannschaft im Laufe der Saison zusammengewachsen ist, bestätigt HSG-Trainer Kai Wandschneider: „Das ist eine charakterstarke Truppe, die sich zu einem verschworenem Haufen entwickelt hat. Wenn man nach einem solch positiven Saisonverlauf noch deutliche Siege in Neuhausen oder Essen einfährt, obwohl das Hauptziel Klassenverbleib schon lange erfüllt wurde, spricht für die professionelle Einstellung der Spieler.“

Diese bekamen die Spieler nicht nur von Wandschneider sondern auch beim ehemaligen HSG-Trainer Gennadji Chalepo eingeflößt. Nach seinem Engagement bei den Grün-Weißen zog es den 44-Jährigen 2012 nach Lübbecke, wo er jedoch nach nur einem Jahr im Amt die Segel streichen muss am Ende der Runde. „Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen mit Gennadji. Wir sind ihm bei der HSG Wetzlar für seine langjährige Arbeit zu großem Dank verpflichtet und ich finde, dass er auch in Lübbecke einen guten Job macht, was nicht zuletzt die Ergebnisse in der Rückrunde gezeigt haben“, ließ der 39-jährige Björn Seipp verlauten. 

Die Partie am Samstag ist das vorletzte Heimspiel des aktuellen Tabellenachten in der durchaus erfolgreichen Saison. Es gibt noch Stehplatzkarten an der Abendkasse. Geleitet wird die Partie vom Elitekader-Schiedsrichtergespann Schulze/Tönnies. Die Spielaufsicht hat DHB-Schiedsrichterwart Peter Rauchfuß.