HSG Wetzlar will positiven Trend gegen Balingen fortsetzen!

DKB Handball-Bundesliga

Mittelhessen treffen am Sonntag auf aufstrebende „Gallier von der Alb“ – Nur noch Stehplatzkarten im Vorverkauf erhältlich!

Die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar wollen ihren positiven Trend am Wochenende fortsetzen und sich mit einem Heimsieg über HBW Balingen-Weilstetten weiter Luft im Abstiegskampf verschaffen. Am Sonntag empfangen die Grün-Weißen die „Gallier von der Alb“ um 17.15 Uhr in der Rittal Arena Wetzlar, die einmal mehr mit über 4.000 Zuschauern randvoll besetzt sein wird. Die Partie, für die es ausnahmslos noch Stehplatzkarten im Vorverkauf und an der Abendkasse gibt, wird vom DHB-Elitekadergespann Sebastian Grobe und Adrian Kinzel geleitet, die auch bereits das Hinspiel in Balingen gepfiffen hatten.

„Wir haben in dieser Woche mit sehr viel Freude und Leidenschaft trainiert“, blickt HSG-Trainer Kai Wandschneider auf die vergangenen Tage zurück. „Natürlich hat uns der deutliche Erfolg im Hessenderby in Melsungen sehr gut getan – sowohl psychisch als auch tabellarisch. Trotzdem ist klar, dass wir immer noch Mitten im Kampf gegen den Abstieg stecken und das Spiel am Sonntag gewinnen müssen.“

Reichmann und Bliznac kehren in Wetzlarer Kader zurück!

Mit 19 Pluspunkten rangiert die HSG Wetzlar aktuell auf Platz 11 der Tabelle, allerdings „nur“ mit fünf Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. „Die Situation ist alles andere als entspannt, das weiß unsere Mannschaft und wir bereiten uns dementsprechend konzentriert auf Balingen vor“, so der Coach, der dem Gegner jede Menge Respekt entgegen bringt. „Balingen hat in diesem Jahr die wohl bestbesetzte Mannschaft seit dem Erstligaaufstieg. Darauf haben die Club-Verantwortlichen vor Saisonstart zu Recht hingewiesen. Seit dem Jahreswechsel bringt der HBW dieses Niveau auch auf die Platte“, so der 54jährige, der in den vergangenen Tagen jedes Spiel der „Gallier“ unter ihrem neuen Coach Markus Gaugisch per Video analysiert hat. „Balingen spielt jetzt zwar mit weniger Varianten, aber dadurch konstruktiver. Sie kommen vermehrt aus einer 6:0-Deckung und machen wenige Abwehr-Angriff-Wechsel, um den Gegenstoß zu optimieren. Das ist ihnen in diesem Jahr bislang sehr gut gelungen und da gilt es wachsam zu sein. Wir müssen im Rückzugsverhalten Vollgas geben!“

Wandschneider: „Dürfen nicht den gleichen Fehler machen wie Melsungen gegen uns!“

Froh ist Wandschneider darüber, dass er am Sonntag aller Voraussicht nach auf alle Spieler zurückgreifen kann. Nationalspieler Tobias Reichmann ist genau wie Kristian Bliznac diese Woche wieder ins Training eingestiegen und beide stehen am Wochenende im Aufgebot der Grün-Weißen. „Das erhöht unsere Möglichkeiten im Vergleich zum vergangenen Wochenende“, weiß der Coach und mahnt. „Wir dürfen gegen Balingen nicht den gleichen Fehler machen wie Melsungen am vergangenen Samstag gegen uns. Die MT wirkte schlecht vorbereitet und nach dem Heimsieg gegen Kiel vielleicht auch zu selbstsicher. Das wird uns nicht passieren. Trotzdem muss jedem, der am Sonntag in die Halle kommt, klar sein, dass das Spiel gegen den HBW eine ganz harte Nummer sein. Deshalb brauchen wir einmal mehr die volle Unterstützung von den Tribünen und Geduld.“

Von den beiden klaren Erfolgen über die Schwaben in dieser Saison will sich Wandschneider nicht blenden lassen. „Wir haben im Hinspiel und auch im Pokal klasse Spiele gegen Balingen abgeliefert und wissen, dass wir das Zeug dazu haben auch die dritte Partie zu gewinnen. Allerdings nur, wenn wir aggressiv und konzentriert zu Werke gehen. Balingen hat sich unter Markus Gaugisch  stabilisiert. Dazu gibt es derzeit einzelne HBW-Spieler wie beispielsweise Torhüter Katsigiannis, die in einer sehr guten Form sind. Unser Vorteil ist aber auch, dass der ganz große Druck bei den Gästen liegt. Wer mit nur acht Pluspunkten Silvester feiert, der darf in der Rückrunde kaum noch etwas liegen lassen, um die Klasse zu halten. Aus diesem Grund ist die Partie für Balingen ein absolutes Muss-Spiel!“