HSG Wetzlar will zum Ligastart „Auswärtshürde“ in Stuttgart meistern!

Bildquelle: Oliver Vogler

DKB Handball-Bundesliga

Mittelhessen bestreiten Eröffnungsspiel der Jubiläumssaison in DKB Handball-Bundesliga – Um 19.45 Uhr beim Aufsteiger TBV 1898 Stuttgart in SCHARRena zu Gast!

Dem Handball-Erstligisten HSG Wetzlar wird heute Abend die Ehre zuteil, die 50. Spielzeit in der Handball-Bundesliga zu eröffnen. In der ersten Partie überhaupt müssen die Mittelhessen beim Aufsteiger TV Bittenfeld, der sich seit diesem Sommer TVB 1898 Stuttgart nennt, ran. Anwurf der Partie ist um 19.45 Uhr in der SCHARRena in Stuttgart. Geleitet wird das Spiel von den beiden DHB-Elitekader-Schiedsrichtern Christian Moles (Heddesheim) und Lutz Pittner (Hemsbach). Die Spielaufsicht hat der ehemalige DHB-Spitzenschiedsrichter Jürgen Rieber, der seine Karriere an der Pfeife beendet hat und unter der Woche, gemeinsam mit seinem Partner Holger Fleisch, beim Supercup in Stuttgart offiziell verabschiedet wurde. Beide hatten gemeinsam über 1.150 nationale und internationale Handballspiele geleitet.

„In unserem Team steckt enorme Power und die wollen und müssen wir heute Abend abrufen, um aus Stuttgart etwas zählbares mitnehmen zu können“, blickt Wetzlars Trainer Kai Wandschneider dem Duell mit dem Liga-Neuling entgegen. „In der Bundesliga gibt es keine leichten Gegner, da musst Du immer bereit sein über 60 Minuten volle Power zu gehen. Das gilt auch für heute Abend, denn Bittenfeld verfügt über eine Mannschaft mit einem guten Mix aus Erfahrung und Talent. Von der Papierform her sind wir der Favorit und ich erwarte von meiner Mannschaft, dass wir dies auch auf dem Spielfeld zeigen“, so der 55-jährige, der am Abend ausnahmslos auf den an der Wade verletzten Rechtsaußen Guillaume Joli verzichten muss. Ansonsten ist das Team des letztjährigen Tabellenachten komplett.

Somit stehen Kai Wandschneider auch alle fünf Neuzugänge zur Verfügung. „Uns ist klar, dass unser neuformiertes Team noch etwas Zeit braucht, um an ihr gemeinsames Leistungsmaximum zu kommen. Diese Geduld bringen wir auf! Trotzdem haben die Spiele in der Vorbereitung gezeigt, dass wir schon jetzt das Zeug dazu haben, um heute Abend erfolgreich zu sein – zumal auch Bittenfeld einige Neuzugänge integrieren muss“, weiß HSG-Geschäftsführer Björn Seipp, der eine positive Reaktion der Grün-Weißen auf das Pokal-Aus am vergangenen Wochenende in Coburg erwartet. „Dort haben wir in der Abwehr die letzte Galligkeit und Härte, sowie die nötige Kommunikation untereinander vermissen lassen. Das muss heute Abend anders sein! In Stuttgart müssen wir von der ersten Sekunde an kämpfen bis zum Umfallen und im Angriff noch konzentrierter und zielstrebiger zu Werke gehen. Jeder weiß, wie wichtig ein gelungener Saisonauftakt für eine ganze Saison sein kann!“

Im Mittelpunkt steht für Trainer Wandschneider heute Abend das neue Torhüter-Duo der Domstädter, Andreas Wolff und Nikolai Weber. „Wir benötigen heute Abend keine guten, sondern bärenstarke Torhüter! Ist das so, dann haben wir gute Chancen als Sieger vom Parkett zu gehen“, so der Coach, der seiner Mannschaft attestiert in dieser Woche sehr gut trainiert zu haben. „Wir haben uns auf den Gegner akribisch vorbereitet“, verrät Wandschneider vor dem allerersten Bundesliga-Duell der beiden Teams.„Das Scheitern im Pokal können wir heute Abend vergessen machen und in Coburg habe ich ja auch viel Gutes gesehen“, so der Trainer. „Einen starken Spielmacher Filip Mirkulovski, einen hervorragenden linken Rückraum mit Steffen Fäth und Kristian Bliznac, glänzende Kreisläufer-Leistungen und einen sicheren Siebenmeterschützen mit Max Holst.“ Dazu räumt der Coach seinen rechten Rückraumspielern, Joao Ferraz und Vladan Lipovina, ein, spieltechnisch die nächste Stufe erreicht zu haben. „An diesem Tag hat es eben nur im Abschluss nicht gestimmt, aber das wissen die Jungs und werden es heute Abend besser machen. Da bin ich mir sicher“, gibt sich Wandschneider optimistisch.

Für die vielen Wetzlarer Fans, die am Abend den Spielverlauf zu Hause am Computer mitverfolgen werden, bietet der Erstligist einen neuen Service an. Mit Unterstützung des Gesundheitspartners AOK Hessen werden die Grün-Weißen ihren Anhängern ab dieser Saison bei allen Heim- und Auswärtsspielen einen eigenen Liveticker auf Facebook präsentieren. Dort haben bereits über 17.000 Follower die HSG Wetzlar „geliked“.