„Ich bin glücklich!“: Philipp Pöter feiert Comeback auf Spielfeld!

Philipp Pöter im Angriff. (Bild: www.sportfoto-vogler.de)

DKB Handball-Bundesliga

Neuzugang der HSG Wetzlar kehrt nach viermonatiger Verletzungspause aufs Spielfeld zurück – Schwere Sprunggelenksverletzung im März beim Spiel in Eisenach

 

Das Testspiel der Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar hatte am vergangenen Wochenende im benachbarten Asslar in der 16. Spielminute einen besonderen Moment. Nach einer Auszeit von Trainer Kai Wandschneider betrat Spielmacher Philipp Pöter das Feld. Dies war die erstmalige Rückkehr aufs Spielfeld des Neuzugang der Grün-Weißen nach über viermonatiger Verletzungspause. Noch im Trikot seines früheren Arbeitgebers SC DHfK Leipzig hatte sich der 30-jährige am 19. März in Eisenach eine schwere Sprunggelenksverletzung, die sofort operiert werden musste.

„Ich bin glücklich endlich wieder spielen zu können“, so Pöter nach dem Spiel gegen die HSG Pohlheim, in dem der Mittelmann rund 30 Minuten spielte und einen Treffer erzielte. Die Reha und das Training haben Früchte getragen. Harte Arbeit zahlt sich aus.“ Der gelernte Sport- und Fitnesskaufmann hatte in diesem Sommer komplett auf Urlaub verzichtet und sich bereits seit Anfang Juni in Mittelhessen auf den Saisonstart vorbereitet. „Philipp ist ein Handballprofi durch und durch! Es freut uns sehr, dass sein Heilungsprozess, auch dank der Unterstützung der medizinischen Abteilung der Leipziger, so toll verlaufen ist und er seit Beginn der Vorbereitung mit der Mannschaft trainieren und spielen kann. Dafür gilt es vielen Menschen, aber allen voran ihm ein großes Dankeschön auszusprechen“, so Wetzlars Geschäftsführer Björn Seipp.

Heute Vormittag ist Pöter mit seinen neuen Teamkollegen in ein sechstägiges Trainingslager in Sölden (Österreich) aufgebrochen. „Dort werden wir hart an der Fitness und den Abläufen auf dem Spielfeld arbeiten. Ich freue mich auf jedes Training und genieße es wieder das tun zu können, was ich liebe, nämlich Handball zu spielen“, so Pöter.