Im hr-„Heimspiel!": Kai Wandschneider über den „Traumstart“ der HSG Wetzlar!

Trainer Kai Wandschneider (unten mitte) mit den Fans der HSG Wetzlar bei Fernsehsendung „Heimspiel!“ im Hessischen Rundfunk.

DKB Handball-Bundesliga

55-jähriger Trainer des Handball-Erstligisten Studiogast mit Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner und Trainer-Legende Karl-Heinz Feldkamp

„Herr Wandschneider, wie haben Sie denn das gemacht?“ Mit dieser Einstandsfrage begrüßte Moderator Markus Philipp am Abend den Trainer der HSG Wetzlar, Kai Wandschneider, zu Beginn der Sendung „Heimspiel!“ im hr-Fernsehen. Neben Bruno Hübner, Sportdirektor des Fußball-Erstligisten Eintracht Frankfurt und Trainer-Legende Karl-Heinz Feldkamp war der 55jährige eingeladen, um über den aktuellen Höhenflug des Handball-Erstligisten zu berichten.

„Dass wir derzeit auf Platz 4 der DKB Handball-Bundesliga stehen, war so natürlich überhaupt nicht zu erwarten. Dies ist das Resultat von gutem Scouting, harter Arbeit, lernwilligen Spielern und somit der Erfolg des gesamten Vereins! Dazu haben sehr viele beigetragen“, war die klare Antwort Kai Wandschneiders auf die an ihn gerichtete Einstandsfrage. „Unsere neuformierte Mannschaft ist schnell ein echtes Kollektiv geworden und wir gewinnen die Spiele derzeit, weil wir uns als Einheit sehen und zu recht selbstbewusst auftreten. Natürlich ist es sensationell, dass wir nach dem Sieg in Eisenach derzeit soweit  oben in der Tabelle stehen – eine tolle Momentaufnahme und Motivation genug, weiter hart zu arbeiten!“

Im hr-Studio in Frankfurt war der 55jährige nicht der einzige „Grün-Weiße“. 15 treue Fans der Mittelhessen saßen im Publikum und hatten „ihren“ Coach zu Beginn der Sendung mit einem tosenden Applause begrüßt.  Im knapp 15minütigen Interview verriet Wandschneider auch, dass ihm einige seiner Trainerkollegen den Spitznamen „Buddha“ verpasst hätten, da er während der Spiele zumeist mit einer stoischen Ruhe am Spielfeldrand stehe und nur sehr selten emotional werde. Auf die Frage, ob sich der Trainer des Jahres 2013 denn auch vorstellen könne, irgendwann einmal Bundestrainer zu werden, antwortete Wandschneider gewohnt schlagfertig: „Ich sehe das so: Lebe Deinen Traum, aber träume nicht Dein Leben!“