Im Training Freunde, bei der Europameisterschaft Gegner

Im Training Freunde, bei der EM Gegner: Die Wetzlarer Nationalspieler Stefan Cavor (l.) und Jannik Kohlbacher. Bildquelle: Leica-Akademie

DKB Handball-Bundesliga

Teamkollegen der HSG Wetzlar Jannik Kohlbacher und Stefan Cavor treffen zum deutschen EM-Auftakt aufeinander - "Alles ist möglich"

Wenn die „Bad Boys“ der deutschen Handball-Nationalmannschaft am Samstag (17.15 Uhr/live im ZDF) gegen Montenegro ins EM-Geschehen eingreifen, dann kommt es auch zum Duell zweier Nationalspieler der HSG Wetzlar. Mit Jannik Kohlbacher auf deutscher und Stefan Cavor auf montenegrinischer Seite treffen zwei Spieler aufeinander, die sich aus dem täglichen Trainingsbetrieb in der Sporthalle Dutenhofen bestens kennen. Ein Duell, das nicht nur wegen der zu erwartenden heißen Atmosphäre in der Halle Spannung verspricht. Beide werden wegen ihrer Positionen in Angriff und Abwehr auch direkt gegeneinander spielen.

„Wir werden in der Gruppenphase drei Auswärtsspiele haben. Das wird richtig schwer“, ist sich Jannik Kohlbacher sicher. Schließlich liegen die Länder aller drei Gegner in unmittelbarer Nachbarschaft zu Kroatien. Erwartet wird ein hohes Fan-Aufkommen. „Wir wissen ja selbst, welchen Einfluss die Stimmung in der Rittal-Arena auf uns nimmt. In Zagreb wird der Großteil der Zuschauer eben Montenegro anfeuern.“

Auch Linkshänder Stefan Cavor weiß um die Bedeutung der Fans: „Sie können wie ein achter Feldspieler sein. Die Stimmung wird großartig, und das wird uns hoffentlich helfen!“ Außerdem ist für den Shooter klar: „Das erste Spiel bei einem Turnier ist für alle sehr wichtig. Deutschland ist ein starker Gegner, der viel Qualität im Rückraum hat. Deswegen wird es für uns wichtig sein, gut in der Defensive zu stehen. Wenn uns das gelingt, ist alles möglich!“

So liefen die letzten Tests

Beim einzigen Vorbereitungsspiel der Montenegriner gegen Kroatien gab es trotz dreier Treffer von Cavor eine 22:25-Niederlage. Deutschland absolvierte die beiden Tests gegen Island souverän, gewann mit 36:29 und 30:21.