Jugendkoordinator zieht Bilanz: Arno Jung im Kurz-Interview!

DKB Handball-Bundesliga

Erstes Jahr der Kooperation zwischen HSG Wetzlar und Trägerverein in Sachen leistungsorientierter Nachwuchsarbeit erfolgreich absolviert!

Vor gut einem Jahr wurde von der HSG Wetzlar und ihren Trägervereinen beschlossen, dass der männliche Nachwuchsbereich (U17, U19 und U23) organisatorisch unter das Dach der GmbH & Co. KG „wandert“.  Heute zieht Jugendkoordinator Arno Jung eine erste Bilanz.

Herr Jung, wie fällt am Saisonende die Bilanz für die drei Nachwuchsteams aus?

Arno Jung:  „Rein formal betrachtet kann von einem fast einhundertprozentigem Erfolg gesprochen werden. Die U23 ist mit der sagenhaften Bilanz von 48:0-Punkten in die Oberliga aufgestiegen. Die U19 hat zwar erstmalig ein positives Punktekonto in der A-Jugend-Bundesliga und stellt bundesweit die achtbeste Abwehr, verfehlte jedoch das Saisonziel der Direktqualifikation für die kommende Runde. Und die U17 wiederholte den Gewinn des Hessenmeister-Titels und wurde in der Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft nur von äußerst starken Gegnern gestoppt.“

Ist die inhaltliche Weiterentwicklung gelungen? 

Arno Jung:  „Wir haben die bereits in den Vorjahren durch die gute Arbeit innerhalb der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen errichteten Strukturen ausgebaut. Sie sind noch nicht ganz unabhängig von den sie tragenden Personen, doch sollte dies eines der Hauptziele der nahen Zukunft sein. Zudem konnten wir sehr viele Talente in ihrer Entwicklung ein gutes Stück voranbringen. Der Zettel, auf dem potenzielle Erstligaspieler stehen, die in Wetzlar ausgebildet wurden, enthält gar nicht so wenige Namen – natürlich müssen die erforderlichen Mosaiksteine aus sportlicher, persönlicher und schulischer Sicht auch in den nächsten Jahren optimal zusammenpassen.“

Wie sieht der Plan für die kommende Saison aus?

Arno Jung:  „Die U23 muss sich in der Oberliga akklimatisieren, das wird ein harter Brocken in dieser ausgeglichenen Spielklasse. Die U17 und U19 werden mit Thomas Weber einen neuen Coach bekommen, der sicher auch noch einmal neue Akzente setzen wird. Jochen Beppler und ich werden hart dafür arbeiten, die gesamten Rahmenbedingungen nochmal wesentlich zu stärken, damit eine nachhaltige Struktur auch mittelfristig Erfolge möglich macht.“