Kai Wandschneider: „Gummersbach-Spiel ist wegweisend für uns!“

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DKB Handball-Bundesliga

HSG Wetzlar empfängt Tabellensiebten aus Oberbergischen am Samstagabend in Rittal Arena Wetzlar – Nur noch wenige Stehplatzkarten an Abendkasse erhältlich

Nach der Länderspielpause beginnt für die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar mit noch acht verbleibenden Spielen die selbsternannte „entscheidende Phase vor dem Jahreswechsel“. Den Anfang macht dabei das Heimspiel gegen den VfL Gummersbach, der am Samstag in der Rittal Arena Wetzlar zu Gast ist. Geleitet wird die Partie, die um 19.00 Uhr beginnt, von den erfahrenen Unparteiischen Matthias Brauer und Kay Holm.

Wetzlars Trainer Kai Wandschneider beschreibt das Spiel gegen den Tabellensiebten als „wegweisend“. „Nach Samstag werden wir wissen, wo die Reise für uns hingeht“, so der 57-jährige, der mit seinem Team fokussiert von Spiel zu Spiel denken möchte. „Momentan ist nur der VfL Gummersbach bei mir im Kopf. Die Aufgabe wird schwer genug!“

Die Bilanz der letzten vier Spiele gegen die Gäste fällt für die Grün-Weißen alles andere als positiv aus. Drei Niederlagen und nur ein Unentschieden stehen zu Buche. „Am Samstag müssen und wollen wir aber den Bock umstoßen“, gibt der Trainer der HSG, der erst vor kurzem seine vorzeitige Vertragsverlängerung bekannt gegeben hat, die Zielrichtung vor.

„Gummersbach überzeugt in dieser Saison vor allem durch viele unterschiedliche Deckungssysteme und ihrer variantenreichen Offensive. Insbesondere der Rückraum der Blau-Weißen strahlt Torgefahr aus“, weiß Wandschneider um die Stärken der Oberbergischen. Nichts desto trotz muss Wandschneiders Gegenüber, Emir Kurtagic, auch auf einige verletzte Spieler verzichten – allen voran auf Nationalspieler Julius Kühn.

Die HSG Wetzlar kann dagegen, bis auf die Langzeitausfälle Maximilian Holst, Philipp Pöter und Joao Ferraz, auf alle Mannen setzen. „Unsere Nationalspieler sind glücklicherweise gesund von den EM-Qualifikationsspielen nach Mittelhessen zurückgekehrt. Natürlich waren die Ergebnisse nicht für alle zufriedenstellend, aber die Stimmung bei diesen Spielern ist gut und alle sind fokussiert auf das Gummersbach-Spiel.“

„Durch Neuzugang Stefan Cavor, der erst wenige Trainingseinheiten hat, können wir erstmal nur kurzfristig Entlastung für Evars Klesniks schaffen, der in der Abwehr und immer noch zeitweise im Angriff spielen muss. Es wird noch einige Wochen brauchen bis Stefan komplett in unser Spiel integriert ist. Aber, ich bin mir sicher, dass er ein sehr wichtig Faktor für uns werden kann“ gibt sich Wandschneider zu dem kurzfristig nachverpflichteten montenegrinischen Nationalspieler optimistisch.

„Entscheidend wird am Samstagabend das Torhüterduell sein. Wenn wir dieses gewinnen haben wir eine gute Chance, dass wir am Ende auch als Sieger vom Feld gehen“, so der Coach.