Kapitän Steffen Fäth verlässt HSG Wetzlar zum Saisonende!

DKB Handball-Bundesliga

Nach sechs Jahren im Trikot der Grün-Weißen sucht Nationalspieler neue Herausforderung beim Ligakonkurrenten Füchse Berlin – Fäth: „Ich habe der HSG Wetzlar viel zu verdanken!“

Nationalspieler Steffen Fäth wird den Handball-Erstligisten HSG Wetzlar nach dem Ende der laufenden Saison verlassen. Der 25-jährige lehnte ein Angebot der Mittelhessen ab, den im Sommer auslaufenden Vertrag zu verlängern. Fäth, der in dieser Saison das inoffizielle Kapitänsamt bei den Grün-Weißen innehat, spielt seit der Saison 2010/2011 bei der HSG Wetzlar.

„Es ist natürlich extrem schade für uns, dass wir mit Steffen einen absoluten Leistungsträger und Publikumsliebling im Sommer verlieren werden“, so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. „Wir haben sehr frühzeitig das Gespräch mit ihm gesucht und wollten Steffen gerne langfristig an die HSG Wetzlar binden. Leider hat er sich anders entschieden, was wir zu akzeptieren haben. Steffen ist ein einwandfreier Charakter, der nicht umsonst Kapitän unserer Mannschaft ist. Seine Entscheidung nimmt ihm hier, bei aller Enttäuschung, keiner übel, denn er hat sechs Jahre in unserem grün-weißen Trikot Höchstleistungen gebracht und hätte schon früher finanziell lukrativere Angebote annehmen können. Doch Steffen hat sich über lange Zeit zur HSG Wetzlar bekannt und damit auch Zeichen gesetzt! Natürlich wird es enorm schwer werden, ihn zu ersetzen, aber wir sind bereits in guten Gesprächen mit interessanten Spielern, die seine Position hier einnehmen können.“

Fäth war im Sommer 2010 vom VfL Gummersbach an die Lahn gewechselt und reifte im grün-weißen Trikot zum Nationalspieler. „Ich habe der HSG Wetzlar sehr viel zu verdanken und jeder, der mich einigermaßen kennt, weiß, dass mir diese Entscheidung dementsprechend schwer gefallen ist“, verrät Fäth. „Die Gespräche mit unserer Geschäftsführung waren unglaublich offen und transparent. Die HSG Wetzlar hat mir ein wirklich tolles Angebot unterbreitet und mir so deutlich zu spüren gegeben, dass man mich unbedingt hier halten möchte. Das ehrt mich sehr und zeigt, was für ein toller Club die HSG Wetzlar ist“, so der gebürtige Frankfurter. „Hier hat man mir die Chance und das Vertrauen gegeben, schon früh eine Führungsrolle einzunehmen und zum Nationalspieler zu reifen. Dazu neben dem Sport eine Ausbildung für die Zeit nach der Karriere zu absolvieren, was keine Selbstverständlichkeit ist. Dafür bin ich sehr dankbar! Meine Entscheidung ist deshalb keine gegen die HSG Wetzlar sondern für eine neue sportliche Herausforderung, mich bei einem Spitzenteam der Liga zu beweisen, das Titel gewinnen und im europäischen Wettbewerb mitspielen kann. Aus diesen und anderen Gründen habe ich mich für die Füchse Berlin entschieden. Jetzt will ich mich aber bis zum letzten Tag voll auf die HSG Wetzlar konzentrieren, denn ich möchte bis zum Saisonende noch viel zurückgeben und mit der Mannschaft noch einiges mehr erreichen, genau wie mit der Nationalmannschaft in Polen.“