Klares Ziel der HSG Wetzlar: Mit Heimsieg von Fans verabschieden!

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DKB Handball-Bundesliga

Mittelhessen empfangen im letzten Saisonspiel am Samstag Frisch Auf! Göppingen – Saisonabschlussparty nach dem Abpfiff und Verabschiedung

Der Handball-Bundesligist HSG Wetzlar hat sich für Samstag ein klares Ziel gesetzt! Die Mittelhessen wollen im letzten Heimspiel der Saison 2013/2014 (Anwurf: 16.00 Uhr) noch einmal einen „Glanzpunkt“ setzen und sich mit einem Sieg von ihren treuen Fans in die Sommerpause verabschieden. Die Grün-Weißen gehen nach aktuellem Stand davon aus, dass wieder über 4.000 Zuschauer das Team von der Tribüne aus lautstark unterstützen werden. Im Anschluss an die Partie wird der Club mit Daniel Valo, Tobias Reichmann und Kevin Schmidt, die die HSG Wetzlar zum Saisonende verlassen werden, verdiente Spieler verabschieden und im Nachgang mit den Fans eine „grün-weiße Saisonabschlussparty“ auf dem Vorplatz der Rittal Arena feiern.

Vor dem Saisonausklang plagen Trainer Kai Wandschneider neue Verletzungssorgen. Während seit längerem feststeht, dass mit Kevin Schmidt (doppelter Bänderriss), Sebastian Weber (Kreuzbandzerrung)  und Ivano Balic (Muskelbündelriss) drei Leistungsträger ausfallen, bangt der Coach auch um Kent Robin Tönnesen. Der norwegische Linkshänder konnte wegen Schulterproblemen unter der Woche kaum trainieren. Die Gäste aus Württemberg können dagegen wohl mit dem kompletten Kader in Wetzlar antreten.

Das Team der Hausherren hat sich in den vergangenen Tagen intensiv auf das letzte Saisonspiel vorbereitet und will die Chance am Schopf packen, gegebenenfalls doch noch Tabellenplatz 9 in der Endabrechnung zu erreichen. Mit derzeit 28 Punkten haben die Wetzlarer bereits heute das Zweitbeste Ergebnis seit dem Einzug in die schmucke Rittal Arena eingefahren. „Die Jungs werden sich aber noch einmal voll reinhängen, um das letzte Heimspiel zu gewinnen. Davon bin ich fest überzeugt“, so Wandschneider, dessen Motto für Samstag lautet: „Fange nie an aufzuhören und höre nie auf anzufangen!“

Wandschneider: „Göppingen ist ein harter Brocken!“

Wandschneider warnt seine Spieler, die unter der Wochen eine gemeinsame Teambuilding-Maßnahme (Paintball mit abschließendem gemeinsamen Abendessen) absolvierten, jedoch davor, die Partie gegen Göppingen als „Selbstläufer“ zu bezeichnen. „Auch unsere Fans müssen wissen, dass das ein ganz harter Brocken für uns wird“, so der 54jährige. „Göppingen hat in dieser Saison die Ziele des Clubs zwar bei weitem nicht erreicht. Trotzdem steht da eine ausgebuffte, erfahrene und qualitativ hochwertige Mannschaft auf dem Platz“, warnt Wandschneider allen voran vor den Rückraumspielern (Momir Rnic, Felix Lobedank, Daniel Fontaine, Michael Kraus und Tim Kneule) der Gäste. „Die fackeln nicht lange“, so der Coach. „Auch auf der Torhüterposition muss unser Anspruch sein, das Duell gegen das erfahrene Gespann Primoz Prost und Nikola Marinovic für uns zu entscheiden.“

Im Hinspiel Anfang Dezember hatte HSG-Keeper Andreas Wolff den Göppinger Schützen mit zahlreichen glänzenden Paraden den „Zahn gezogen“ und gemeinsam mit einem treffsicheren Nationalspieler Steffen Fäth entscheidenden Anteil daran, dass die Mittelhessen nach zwischenzeitlich deutlichem Rückstand das Feld mit einem 24:24-Untentschieden verlassen konnten.    

Seipp: „Es gilt noch einmal alle Kraft und Konzentration für unsere Fans zu mobilisieren!“

„Wir freuen uns sehr auf den Saisonabschluss am Samstag“, verrät HSG-Geschäftsführer Björn Seipp, nimmt seine Spieler aber noch einmal in die Pflicht. „Unser Publikum hat uns in dieser Saison einmal mehr sensationell unterstützt, für Sie gilt es noch einmal alle Kraft und Konzentration zu mobilisieren, damit wir nach dem Spiel gemeinsam auf eine alles in allem erfolgreiche Saison anstoßen können. Göppingen wird aufgrund der robusten Spielweise in der Abwehr und der Abschlussqualität der Angreifer noch einmal eine ganz schwieriger Gegner. Nachdem wir in den vergangenen beiden Spielen aber mögliche zusätzliche Zähler schon beinahe fahrlässig liegen gelassen haben, gilt es am Wochenende alles daran zu setzen, diese vermeintliche Scharte auszuwetzen. Danach kann für die meisten Spieler, die nicht ihren Nationalmannschaften antreten oder eine Reha-Programm absolvieren müssen, bis Anfang Juli der absolut verdiente Urlaub beginnen.“